Ludwigshafen (ots) –

Am 23.02.2022, gegen 16:15 Uhr, erhielt ein 82-Jähriger aus Ludwigshafen einen Anruf einer Frau, die sich als Polizeibeamtin der Polizei Ludwigshafen ausgab. Durch geschickte Gesprächsführung erfuhr sie, dass er einen Sohn hat. Nachdem sie dies wusste, erklärte sie, dass er für ihn eine Kaution in Höhe von 80.000 Euro zahlen solle, da er als Verursacher eines tödlichen Verkehrsunfalls in Untersuchungshaft sitzen würde. Als der Senior angab, kein Geld zu haben, sei der Betrag durch die Anruferin nach Rücksprache mit einem angeblichen Richter auf eine Summe von 30.000 Euro reduziert worden. Nachdem der 82-Jährige daraufhin weiterhin erklärte, dass er überhaupt kein Geld habe, fragte die Anruferin ihn, ob er sonstige Wertgegenstände in seiner Wohnung hätte. Als er auch das verneinte, beendete die Anruferin das Telefonat und der Senior informierte die Polizei.

Beachten Sie die Hinweise Ihrer Polizei, um sich vor Betrügern am Telefon zu schützen:

   - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu 
     auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
   - Wenn Sie einen Anruf erhalten, legen Sie auf und melden Sie es 
     der Polizei. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen 
     Polizeidienststelle sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am 
     Telefon haben, damit Sie diese im Zweifelsfall selbst wählen 
     können.
   - Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Erika 
     Mustermann wird beispielsweise E. Mustermann). So können die 
     Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.
   - Sind Sie bereits Opfer geworden, hilft Ihnen gerne die 
     Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, 
     Tel.Nr.: 0621 963-1154.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1500
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

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