Edenkoben (ots) – Ein Mann hatte an einem Jubiläums-Preisausschreiben eines Onlinebekleidungsdiscounters teilgenommen, weshalb er Anfang März einem Anruf einer unbekannten Frau besonders großen Glauben schenkte.
Die Unbekannte gaukelte ihm vor, dass er knapp 38.000 Euro gewonnen hätte. Um die Übergabeformalitäten zu regeln, würde sich in den nächsten Tagen eine Transportfirma melden. Tage später wurde er telefonisch aufgefordert, 900 Euro über das Konto „google-Play“ zu entrichten, damit der Gewinn zugestellt werden kann. Nachdem der Anzeigenerstatter die geforderte Summe überwiesen hatte, meldete sich die Transportfirma erneut mit dem Hinweis, dass sich infolge eines Ablesefehlers ein Zahlendreher eingeschlichen hätte. Nicht 39.000 Euro hätte er gewonnen, sondern 83.000 Euro würden zur Auszahlung bereitstehen. Hierzu müssten allerdings weitere 900 Euro eingezogen werden. Jetzt bemerkte der Mann, dass er Opfer eines Betrugs wurde. Er erstattete Strafanzeige.
Die Polizei warnt: Niemals sollte Geld ausgegeben werden, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern. Zusagen am Telefon sollten in keinem Fall gemacht werden. Auch persönliche Daten wie Kontodaten, Adressen oder Ähnliches sollten telefonisch niemals preisgegeben werden. Im Zweifelsfall sollten sich die Angerufenen mit der Polizei in Verbindung setzen.

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Michael Baron

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