Donnersbergkreis (ots) – Am 03.03.2021 erhielt die Kassenwartin eines Vereins im Donnersbergkreis eine angeblich von der 1. Vereinsvorsitzenden stammende E-Mail. Diese bat sie um Mitteilung der Kontostände. Weiterhin wurde sie aufgefordert, einen Betrag von 8139,60 Euro an einen Empfänger in Italien zu überweisen sowie die Zahlung zu bestätigen. Da der Kassenwartin diese Vorgehensweise komisch vorkam, überwies sie kein Geld, sondern rief die 1. Vorsitzende an, wodurch der Betrugsversuch aufflog.

Bei der Betrugsmasche „CEO-Fraud“ (CEO = Chief Executive Officer), auch Chef-Betrug genannt, gibt sich der Täter in den meisten Fällen als Chef, Geschäftsführer oder leitender Angestellter einer Firma aus, oder wie in diesem Fall als Vereinsvorsitzende, und fordert Mitarbeiter dazu auf, Geld auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel per E-Mail oder Telefon, wobei E-Mail-Adressen verfälscht und Telefonnummern verschleiert werden.

Die Polizei rät: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter / Vereinsmitglieder über die Betrugsmasche „CEO-Fraud“. Achten Sie darauf, welche Informationen Sie über Ihr Unternehmen / Ihren Verein veröffentlichen, da die Täter zunächst Informationen sammeln und so an das notwendige Insiderwissen für ihren Betrug gelangen. Ihre Opfer sind in der Regel Mitarbeiter aus der Buchhaltung oder dem Rechnungswesen, die für Überweisungen berechtigt sind. Sprechen Sie für Zahlungsaufträge klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ab. In Zweifelsfällen sollte auf jeden Fall eine Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Auftraggeber erfolgen.

Weitere Informationen zu gängigen Betrugsmaschen und Tipps, wie Sie sich besser vor Kriminellen schützen können, finden Sie im Internet unter www.polizei-beratung.de. |pirok

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