Borchen-Alfen (ots) – (CK) – Am späten Montagabend (09.08., 23.25 Uhr) war eine 51-jährige Frau aus Lippstadt mit ihrem Nissan Qashqai auf der Salzkottener Straße aus Richtung Alfen kommend in Fahrtrichtung Salzkotten unterwegs.

In Höhe eines unbenannten Feldwegs bemerkte die Frau einen Knall. Ursächlich dafür war ein Zusammenstoß mit dem Kleinkraftrad eines dahin unbekannten 41-jährigen Mannes aus Paderborn, der mit seinem Fahrzeug von dem Feldweg die Salzkottener Straße geradeaus überqueren wollte. Infolge der Kollision kam er zu Fall und verletzte sich dabei, wie Spuren an der Unfallstelle deutlich machten.

Die Autofahrerin hielt ihr Fahrzeug sofort an und bemerkte dann einen Mann, der nach kurzer Ansprache ihrerseits zu Fuß von der Unfallstelle flüchtete. Zurück ließ er sein Kleinkraftrad und seinen Helm.

Die Lippstädterin informierte daraufhin Polizei und Rettungskräfte.
Sie selbst wurde bei dem Unfall leicht verletzt; an ihrem Nissan entstand an der rechten Seite erheblicher Sachschaden in Höhe von 8000 Euro.

Die sofort eingesetzten Polizeibeamten fanden am Unfallort das zurück gelassene Kleinkraftrad des Geflüchteten vor; dieses war durch den Zusammenstoß massiv beschädigt worden.

Ein Kennzeichen und eine Fahrzeugidentifizierungsnummer waren nicht vorhanden, die Beleuchtung war nicht eingeschaltet.

Weiterhin bemerkten die Beamten eine Blutspur vor Ort.

Da zu befürchten stand, dass der Flüchtige schwere Verletzungen bei diesem Unfall davon getragen hatte, wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Dazu wurde die Feuerwehr Borchen zur Absuche der angrenzenden Felder mit Drehleiter und Wärmebildkamera angefordert; ein Polizeihubschrauber musste wegen eines technischen Problems vorzeitig abdrehen und kam nicht zum Einsatz.

Etwa 50 Meter von der Unfallörtlichkeit wurde der 41-Jährige Paderborner schließlich schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt in einem Feld liegend aufgefunden.
Mit einem Rettungswagen wurde er nach notärztlicher Versorgung in das St. Vincenz Krankenhaus gebracht.

Da der Verdacht bestand, dass der Paderborner unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, sein Fahrzeug war weder versichert noch zugelassen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung mit Fahrunsicherheit infolge Genusses berauschender Mittel, Verstoßes gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und das Pflichtversicherungsgesetz wurde eingeleitet. Das Kleinkraftrad wurde sichergestellt.

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Quelle: Presseportal