Osnabrück (ots) – Seit dem Sonntag unterstützte das THW die Polizeiinspektion Osnabrück bei der technischen Bergung von Großfahrzeugen, die sich im Schnee festgefahren hatten. An den Autobahnen A1, A30 und A33 waren die Parkplätze und Raststätten voll mit gestrandeten LKW, die von der enormen Schneemenge überrascht worden waren. Gefahrstellen bildeten andere LKW, die an Steigungen auf den Autobahnen strandeten. Mehr als einhundert Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer mussten in der Kälte in ihren Führerhäusern ausharren, teilweise ohne Toiletten und Proviant. „Das ist bei eisigen Temperaturen eine lebensgefährliche Situation“, berichtet Manfred Tapken, Leiter der Autobahnpolizei Osnabrück. „Bei diesen Wetterlagen sind auch Abschleppunternehmen, Autobahnmeistereien und die Feuerwehr ganz anders gefordert. In solchen Zeiten ist das THW mit seinem schweren Gerät die perfekte Lösung effektiver Gefahrenabwehr.“

Auch abseits der Autobahnen hatten sich Großfahrzeuge festgefahren und mussten ebenfalls schnell geborgen werden, um den Verkehr auf Hauptstraßen gewährleisten zu können. Mit allradgetriebenen und mit Schneeketten bestückten Fahrzeugen schafften es die Helferinnen und Helfer der THW-Ortsverbände Osnabrück, Bad Essen und Melle bis Dienstagnachmittag schließlich, alle LKW aus ihrer Zwangslage zu befreien, bevor der letzte Treibstoff zum Heizen der Fahrerkabinen verbraucht war.

Grundsätzlich sind Fahrzeugführer selbst verantwortlich, sich aus einem wetterbedingten Stillstand zu befreien oder eine selbst verursachte Gefahrenstelle zu beseitigen. Notfalls auch mit Abschleppunternehmen oder Hilfsdiensten, deren Kosten sie selbst zu tragen haben. Nur in bestimmten Einzelfällen leisten Katastrophenschutzkräfte wie das THW technische Unterstützung als Amtshilfe für die Polizei oder Kommunen.

Auch in den nächsten Tagen ist bei anhaltender Kälte mit glatten und verschneiten Straßen zu rechnen. Von vermeidbaren Fahrten wird weiterhin abgeraten.

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Quelle: Presseportal