Osnabrück (ots) – Die Osnabrücker Polizei konnte in der vergangenen Woche zwei junge Frauen festnehmen, die für zahlreiche Taschendiebstählen verantwortlich sein dürften. Seit November 2020 kam es im Bereich der Haltestellen im Bereich des Neumarktes zu insgesamt zwölf immer gleichgelagerten Taten, wenn Fahrgäste in Linienbusse eingestiegen sind. Die Geschädigten berichteten bei der Anzeigenerstattung häufig von zwei jungen Frauen, die als Täter infrage kommen könnten und deren Masche immer dieselbe war. Eine der beiden Täterinnen stieg in den Omnibus ein, verwickelte den Busfahrer in ein Gespräch und fragte z.B. nach der nächsten Haltestelle. Der unmittelbar hinter dieser Person einsteigende Fahrgast (das spätere Opfer) mußte daraufhin zwangsläufig im Zustiegsbereich warten. Dieses wurde dann wiederum von einer Komplizin dazu genutzt, dem wartenden Fahrgast die Geldbörse unbemerkt aus der Tasche oder der Bekleidung zu ziehen. Am letzten Freitagvormittag waren die Bemühungen der Ermittler dann von Erfolg gekrönt. Im Rahmen einer Observation fielen den Beamten am Neumarkt zwei junge Frauen auf, deren Aussehen zur bislang bekannten Beschreibung der Serientäterinnen passte und die sich in verdächtiger Weise im Bereich der Bushaltestellen aufhielten. Beide Personen stiegen in der Folge in einen Linienbus ein, wurden aber von den Ermittlern aufgehalten und kontrolliert. Bei der Durchsuchung des Duos fanden die Fahnder schließlich im Hosenbund der 17-Jährigen eine Geldbörse, die einer 91jährigen Seniorin etwa eine Stunde zuvor gestohlen worden war. Die beiden Täterinnen wurden mit zur Dienststelle genommen, machten bei ihren Vernehmungen jedoch keine Angaben zur Sache. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Osnabrücker Staatsanwaltschaft wurden die beiden Frauen, die eine Anlaufadresse in Lengerich haben, wieder auf freien Fuß gesetzt.

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Quelle: Presseportal