Vogelsbergkreis (ots) –

Versuchter Enkeltrickbetrug – Polizei warnt

Schlitz. „Papa? Bist du’s?“ Mit diesen oder ähnlichen Formulierungen melden sich Betrüger beim sogenannten Enkeltrick am Telefon. Sie geben sich als gute Bekannte, Verwandte oder nahe Familienangehörige aus, die sich in einer Notsituation befinden und bitten um Bargeld. Als Gründe für den finanziellen Engpass werden kostspielige Käufe (Auto, Küche, etc.) oder Notlagen (Autounfälle, usw.) genannt. Die Lage wird immer als äußerst dringlich dargestellt.
Nicht selten werden die Opfer durch die Betrüger wiederholt angerufen oder gar am Telefon gehalten, bis es zu einer Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen gekommen ist. Hierdurch haben die Opfer keine Möglichkeit Dritte zu kontaktieren, werden enorm unter Druck gesetzt und in den meisten Fällen zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Am Donnerstagvormittag (07.04.) riefen unbekannte Trickbetrüger bei einem lebensälteren Ehepaar aus Schlitz an und gaben sich als deren Tochter aus. Die Frau am Telefon weinte und erzählte, dass sie einen schweren Autounfall verursacht habe. Anschließend übernahm ein vermeintlicher Polizeibeamter das Telefonat und erklärte, dass eine Person bei dem Unfall tödlich verletzt worden sei. Nun müsse das Ehepaar eine Kaution zahlen, um die Tochter vor der Untersuchungshaft zu bewahren. Die Rentner erkannten den Betrug glücklicherweise frühzeitig, beendeten das Telefonat und kontaktierten Ihre tatsächliche Tochter.

In diesem Zusammenhang warnt Ihre Polizei:

Trickbetrug ist vielfältig.

   - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst
     mit Namen vorstellt oder als Bekannter/ Verwandter, 
     Bankangestellter oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der 
     Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.
   - Rufen Sie Ihre Verwandten unter der Ihnen bekannten 
     Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.
   - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte 
     Personen.

Die Täter passen ihr Vorgehen an Ängste der potentiellen Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während der Betrugshandlung verhindern den Kontakt mit nahestehenden Personen. Hierdurch wird der Betrugsirrtum aufrecht erhalten und Opfer sind bereit hohe Wertbeträge zu zahlen.
Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei beim Verdacht eines Betrugs zu informieren.
Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.senioren-sind-auf-zack.de

Kennzeichen gestohlen

Homberg (Ohm). Das hintere amtliche Kennzeichen VB-RG 32 eines silbernen Daihatsu entwendeten Unbekannte am Donnerstagabend (07.04.), in der Zeit zwischen 19 Uhr und 19.50 Uhr. Zur Tatzeit stand das Auto auf einem Hof in der Brunnenstraße.
Hinweise bitte an die Polizeistation Alsfeld unter der Telefonnummer 06631/974-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Einbruch in Firma

Alsfeld. Eine Firma in der Liederbacher Straße wurde am frühen Freitagmorgen (08.04.), gegen kurz vor 2 Uhr, Ziel unbekannter Täter. Die Einbrecher schlugen eine Fensterscheibe ein und gelangten so in das Gebäude. Ob etwas entwendet wurde, ist derzeit noch unklar. Es entstand Sachschaden von rund 200 Euro.
Hinweise bitte an die Polizeistation Alsfeld unter der Telefonnummer 06631/974-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de

Sandra Hanke, Pressesprecherin

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