Kuppenheim (ots) – Die Alarmierung von Feuerwehr und Polizei konnte am Donnerstagabend möglicherweise Schlimmeres verhindern. Die Einsatzkräfte wurden gegen 19:30 Uhr in das Waldstück hinter einer Schule bei der Wörtelstraße gerufen. Dort hatten bislang Unbekannte zuvor mehrere Äste in einer Art Grube entzündet. Einsatzkräfte der Feuerwehr Kuppenheim konnte die glimmenden Zweige ablöschen, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau haben die Ermittlungen aufgenommen.

Im Zusammenhang mit der in den Sommermonaten steigenden Waldbrandgefahr, gibt die Polizei folgende Hinweise:

Neben dem allgemeinen Rauchverbot im Wald von März bis Oktober, dürfen brennende Zigaretten nicht aus dem Autofenster geworfen werden. Auch Glasflaschen oder -scherben dürfen nicht in Wald und Flur landen. Sie wirken bei Sonneneinstrahlung wie Brenngläser und können so ohne weiteres Zutun Feuer entfachen. Auch an den erlaubten und dafür vorgesehenen Stellen muss offenes Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden. Aufkommender Wind kann eine nicht vollständig erkaltete Glut wieder entfachen. Das Grillen mit eigenen, tragbaren Grillgeräten ist im Wald nicht gestattet.

Wird ein Feuer oder Rauch im Wald entdeckt, muss unverzüglich der Notruf 112 oder 110 mit einer präzisen Ortsangabe verständigt werden. Notfalls sollte der Anrufer das Eintreffen der Feuerwehr abwarten und den Ort des Geschehens zeigen.

Wer in den Wald geht, sollte die Zufahrtswege freihalten und die Fahrzeuge an dafür geeigneten Stellen parken. Auf trockenen Gräsern kann aber schon ein heiß gelaufener Auto-Katalysator einen Brand entfachen

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Quelle: Presseportal