Oberhausen (ots) – Kurz vor Mittag rief gestern (9.2.) ein 31-jähriger Oberhausener per Notruf 110 Polizisten zur Hilfe. In seiner Wohnung auf der Winkelriedstraße hatte ihn ein 30-jähriger Bekannter mit einer Pistole bedroht und war dann in seinem dunklen BMW geflüchtet.

Alle verfügbaren Streifenwagenbesatzungen machten sich unverzüglich auf den Weg zum Tatort und den umgebenden Ausfallstraßen, um nach dem Flüchtigen zu fahnden.

In der Wohnung des Anrufers trafen die Polizisten auf drei weitere Personen (19/30/37).

Die Polizisten fanden heraus, dass der Flüchtige zusammen mit dem 37-jährigen kurz zuvor in die Wohnung gekommen war. Der Besucher habe dann nach wenigen Minuten angefangen laut zu schreien.

Es kam zu einem handfesten Streit, bei dem der Tatverdächtige plötzlich eine Pistole zog und mehrere Schüsse abgab. Dann schlug und bedrohte er den 30-Jährigen mit der Waffe. Als der Wohnungsinhaber nun mit einem Messer bewaffnet auf den Angreifer zuging, flüchtete der und feuerte im Wohnungsflur weitere Schüsse ab.

Die Männer hatten durch die Auseinandersetzung glücklicherweise nur leichte Verletzungen davongetragen.

Während Polizisten den Sachverhalt in der Wohnung klärten, hatte eine andere Streifenwagenbesatzung den Verdächtigen in seinem BMW auf der Klörenstraße angehalten, kontrolliert und vorläufig festgenommen.

Bei seiner Durchsuchung und im Auto fanden sie über 100 Gramm verschiedener Drogen, eine größere Menge Bargeld, eine Gaspistole, mehrere Messer und Feuerwerkskörper, sowie eine Schutzweste.

Ein Alco-Test ergab dann auch noch eine Blutalkoholkonzentration von 1,3 Promille.

Auto, Führerschein, Drogen, Waffen und Geld stellten die Polizisten sicher, während der Tatverdächtige nach einer Blutprobenentnahme ins Polizeigewahrsam wanderte.

Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Polizisten dann auch noch auf mehr als ein Dutzend Blumenkübeln mit Hanfpflanzen. Zusammen mit den installierten technischen Geräten zur Belüftung und Beleuchtung wanderten alle Beweismittel in die Asservatenkammer.

Heute soll der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt werden.

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Quelle: Presseportal