Nienburg (ots) –

(Haa) In der Nacht von Montag, den 06.09.2021 auf Dienstag, den 07.09.2021, kam es gegen 00:35 Uhr zu einer Ruhestörung in der Hakenstraße. Ein Anwohner hatte die Polizei verständigt, weil er durch die laute Musik eines Nachbarn nicht schlafen konnte. Eine Funkstreifenwagenbesatzung fuhr daraufhin zu der Einsatzörtlichkeit. Schon beim Aussteigen konnten die Polizisten die deutlich zu laute Musik wahrnehmen. Die verursachende Wohnung war dadurch schnell auszumachen und die Beamten versuchten durch Klingeln und Klopfen Kontakt zu dem Verursacher aufzunehmen. Erst nach einigen Minuten antwortete der in der Wohnung lebende 51-jährige Mann auf die Aufforderungen der Beamten die Musik leiser zu stellen. Anstatt dieser jedoch nachzukommen, rief er den Polizisten aus seinem geöffneten Fenster zu, dass er die Musik nicht leiser drehen werde. Die Beamten wiesen ihn nochmals an, die Lautstärke zu reduzieren, da sie sich ansonsten Zugang zu seiner Wohnung verschaffen würden um die Musikanlage sicherzustellen. Da sich der Verursacher weiterhin weigerte der Anordnung der Beamten nachzukommen, beauftragten diese einen Schlüsseldienst. Auch das angekündigte Erscheinen des Handwerkers konnte den uneinsichtigen Mann nicht dazu bringen die Musik leiser zu stellen. Schlussendlich musste die Wohnungstür des Nienburgers zwangsweise durch den Fachmann geöffnet werden. Dadurch gelangten die Beamten in die Wohnung, konnten die bis zum Anschlag aufgedrehte Musikanlage sicherstellen und damit für Ruhe sorgen. Aufgrund seines Verhaltens leiteten die Polizisten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen unzulässigem Lärm ein. Außerdem wird geprüft, inwiefern der Mann für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen muss. Seine Musikanlage durfte der Verursacher am Dienstagvormittag wieder von der Polizeiwache abholen.

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