Grevenbroich (ots) – Am Mittwoch (23.06.) gegen 15 Uhr waren Streifenbeamte der Polizeiwache Grevenbroich auf der Straße „An der Untermühle“ unterwegs, als ihnen mit offensichtlich viel zu hoher Geschwindigkeit ein schwarzer Audi entgegenkam.
Die Polizisten wendeten, um den Wagen und den Mann am Steuer zu kontrollieren. Doch das stieß bei dem Fahrer des Audis auf Missfallen. Dieser zog es vor, über einen Feldweg zu flüchten. Sein Unterfangen scheiterte aber bereits kurz darau bei dem Versuch, auf den Klosterweg abzubiegen. Offenbar durch einen Fahrfehler kam der Mann vom rechten Weg ab und der Audi landete im Straßengraben.
Der 37-Jährige, der zuvor hinter dem Steuer gesessen hatte, war anschließend gegenüber der Polizei alles andere als kleinlaut. Er ging in aggressiver Weise auf die Beamten los, bespuckte und beleidigte sie, so dass er mittels einfacher körperlicher Gewalt Handschellen angelegt bekommen musste.
Bei dem Gerangel schlug den Polizisten deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Der offenbar Betrunkene räumte später ein, „ein bisschen was“ getrunken zu haben. Zudem äußerte er sich auch zu einem angeblichen Drogenkonsum. Dass er keine Fahrerlaubnis besaß, war anschließend nicht mehr weiter verwunderlich.
Aber die Liste der Straftaten sollte noch länger werden. Bei einer Überprüfung der Kennzeichen, die am Audi befestigt waren, stellte sich heraus, dass diese eigentlich zu einem Opel Corsa gehörten und der Audi abgemeldet war. Ein steuerrechtlicher sowie ein Pflichtversicherungsverstoß lagen vor. Zudem konnte die Herkunft des Audis bislang nicht abschließend geklärt werden. Deshalb stellte die Polizei das Auto kurzerhand sicher.

Der alkoholisierte Grevenbroicher musste die Beamten zur Wache begleiten, dort entnahm ein Arzt Blut, zum Nachweis des Alkohol- und Drogenkonsums.

Den 37-Jährigen erwarten umfangreiche Strafverfahren und möglicherweise eine Geld oder sogar Haftstrafe.

Doch ungeachtet der zu erwartenden Urteile saß der 37-Jährige bereits wenige Stunden nach seiner versuchten Flucht vor der Polizei in der Justizvollzugsanstalt. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellt sich nämlich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts Mönchengladbach vorlag. Offenbar war er bereits in der Vergangenheit wegen Drogen mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

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