Dormagen (ots) – An der Einmündung der Weingartenstraße / Florastraße stieß am Donnerstag (19.08.), gegen 17:40 Uhr, ein 17-jähriger Fahrradfahrer mit dem Auto einer 47-Jährigen zusammen.
Die Golffahrerin beabsichtigte, von der Weingartenstraße in die Florastraße abzubiegen. Nach eigenen Angaben beachtete sie hierbei auch – so weit möglich – den vorfahrtberechtigten Verkehr auf der Weingartenstraße. Als von links keine Fahrzeuge mehr kamen fuhr sie an und kollidierte mit dem Radfahrer, der von rechts kommend den Gehweg befahren hatte.

Der Jugendliche stürzte und zog sich leichte Kopfverletzungen zu.

Rettungskräfte kümmerten sich um die medizinische Versorgung und brachten den jungen Mann in ein Krankenhaus.

Am Auto der 47-Jährigen entstand ein Sachschaden.

Die Polizei wird häufig zu Unfällen gerufen, bei denen Fahrradfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern schlichtweg übersehen oder nicht wahrgenommen wurden, weil sie auf der falschen Seite unterwegs waren. Insbesondere Kraftfahrer, die aus Grundstückseinfahrten oder Einmündungen in den fließenden Verkehr einfahren, richten ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf die regulär von links kommenden Fahrzeuge.
Aber selbst wenn man als Radfahrer völlig unverschuldet in einen Unfall verwickelt wird, kann es sich als lebensrettend erweisen einen Helm zu tragen. Ohne schützende Knautschzone sind Radfahrer besonders gefährdet, schwere Verletzungen bei der Kollision mit Kraftfahrzeugen davonzutragen.
Bei entsprechenden Aktionen rufen die Verkehrssicherheitsberater der Polizei zur Vorsicht und gegenseitigen Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf. Am Dienstag (24.08.) findet, in der Zeit von 10:30 bis 13 Uhr, eine solche Aktion auf dem Markt in Dormagen statt. Hier kommen auch die neuen VR-Brillen (Virtual Reality) der Polizei im Rhein-Kreis Neuss zum Einsatz, die unter anderem die Situation eines Fahrradfahrers im Toten Winkel eines Lkw simulieren können.

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