Jüchen (ots) –

Am Montagabend (17.01.) erhielt eine lebensältere Jüchenerin einen Anruf eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Unbekannte erzählte der Seniorin, dass ihr Enkel einen Verkehrsunfall verursacht hätte und der andere Unfallbeteiligte nun verstorben sei. Aus diesem Grund säße ihr Enkelkind nun in Untersuchungshaft, könnte aber durch eine Kaution freikommen. Der mutmaßliche Polizeibeamte gab an, dass sie sich nun mit einer Frau treffen müsse, die das Geld in Empfang nehmen würde. Die Geldabholerin gab sich als Mitarbeiterin des Amtsgerichts aus und nahm das Bargeld an der Braunstraße der Seniorin in Empfang.
Die Frau wird von der Jüchenerin wie folgt beschrieben: etwa 160 bis 170 Zentimeter groß, dunkle Haare, sie trug eine schwarze Hose und eine Steppjacke und sprach akzentfreies Deutsch. Die Unbekannte holte das Geld in der Zeit zwischen 19 und 20 Uhr ab.

Das Kommissariat 12 hat die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich nun an die Bevölkerung: Wer Hinweise auf die Identität der Geldabholerin geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02131 300-0 zu melden.
Täter sind erfinderisch, wenn sie ihre Opfer um deren Erspartes bringen wollen. Diesen Betrugstaten kann man nur durch Aufklärung über die Maschen der Anrufer effektiv entgegenwirken.

Die Polizei bittet deshalb: Teilen Sie die Informationen über diese kriminellen Machenschaften auch mit ihren Verwandten und Bekannten.
Sie schützen damit die ihnen nahestehenden Menschen davor, Summen in zum Teil sechsstelliger Höhe zu verlieren. Informieren Sie sich auch zu weiteren Betrugsmaschen, wie dem „Schockanruf“ (Verwandter hatte einen Unfall oder ist an Corona erkrankt und muss behandelt werden), dem „Enkeltrick“ und dem „falschen Polizeibeamten“ auf der Internetseite der Polizei https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/node/37640/

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