Neuss (ots) – Eine aufmerksame Zeugin hat am Samstag (19.06.), gegen 10:35 Uhr, an der Stauffenbergstraße vermutlich einen Einbruch in ein Mehrfamilienhaus verhindert.

Die Frau hatte an der Haustür eine fremde Person bemerkt und gezielt angesprochen. Als der Unbekannte die Zeugin auffordert, die Tür zu öffnen, lehnte sie das ab. Daraufhin flüchtete der Unbekannte in Richtung Rheydter Straße. Jetzt bemerkte die Zeugin auch, dass der Mann einen Schraubendreher bei sich hatte. Sie verständigte umgehend die Polizei.

Die Beamten konnten im Rahmen der Spurensuche zwei Hebelmarken an der Türzarge feststellen. Möglicherweise hat die Zeugin durch ihr umsichtiges Verhalten einen ihrer Nachbarn vor einem Wohnungseinbruch bewahrt.

Der Einbrecher soll etwa 180 Zentimeter groß und höchstens 30 Jahre alt gewesen sein. Der Täter sprach akzentfrei deutsch, hatte tätowierte Arme und trug einen Schraubendreher mit hölzernem Griff bei sich. Bei der Tat soll er ein großes Stück Kuchen gegessen haben, wodurch sein Gesicht verdeckt wurde.

Wer Hinweise auf den vermeintlichen Einbrecher geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 300-0 beim Kriminalkommissariat 14 zu melden.

Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass Nachbarn helfen können, Einbrüche zu verhindern, allein schon durch eine höhere Aufmerksamkeit. Bewohner sollten daher den Kontakt zu Ihren Nachbarn pflegen – für mehr Lebensqualität und Sicherheit.
Tipps der Polizei:

   - Achten Sie bewusst auf gefährdende und verdächtige Situationen.
   - Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber 
     geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den 
     Türöffner drücken.
   - Achten Sie auf Fremde im Haus, auf dem Nachbargrundstück oder im
     Wohngebiet. Sprechen Sie diese Personen direkt an.
   - Installieren Sie spezielle Lichtquellen oder Bewegungsmelder.
   - Sorgen Sie dafür, dass in Mehrfamilienhäusern die Keller- und 
     Dachbodentüren stets verschlossen sind.
   - Sind Sie oder Ihre Nachbarn im Urlaub, können Sie vorab die 
     Übernahme bestimmter Aufgaben vereinbaren, wie zum Beispiel 
     Wohnungen betreuen, Briefkästen leeren und Kontrollgänge 
     organisieren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu 
     erwecken.
   - Achten Sie darauf, ob Fremde ältere Nachbarn aufsuchen und 
     fragen Sie nach, was diese Personen wollten.
   - Bieten Sie Senioren aus Ihrer Nachbarschaft an, Sie anzurufen, 
     wenn Fremde in die Wohnung wollen.
   - Informieren Sie Ihre Nachbarn und die Polizei über verdächtige 
     Beobachtungen.
   - Notieren Sie sich Kennzeichen und Beschreibungen verdächtiger 
     Autos und Personen.
   - Alarmieren Sie bei Gefahr (Hilferufe, ausgelöste Alarmanlage) 
     und in dringenden Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf
     110. Beachten Sie dabei, welche Informationen für die Polizei 
     besonders wichtig sind: Was ist passiert? Wo und wann ist es 
     passiert? Wer meldet den Vorfall (Name, Adresse)? Warten Sie auf
     Rückfragen!
   - Lassen Sie sich zum Thema Einbruchschutz durch die Fachberater 
     der Kriminalpolizei kostenlos beraten. Terminvereinbarung unter 
     02131 300-0 

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