Mirow (ots) – Am Abend des 17.01.2021 ist es in der Ortschaft 17252 Mirow zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gekommen, in deren Folge zwei Polizeibeamte des Polizeihauptreviers Neustrelitz verletzt wurden.

Am 17.01.2021 gegen 20:00 Uhr haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neustrelitz den Auftrag bekommen, nach Mirow zu fahren, da sich dort eine dunkel gekleidete und mit einer Art Faschingsmaske vermummte Person auf den Bundesstraße 198 aufhält und den Verkehr gefährdet. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellten sie auf dem Gehweg der Rudolf-Breitscheid-Straße eine Person mit einer weißen Maske fest, die das komplette Gesicht bedeckte.

Es sollte eine Personenkontrolle erfolgen, um die zuvor gemeldete Straßenverkehrsgefährdung zu klären. Dazu forderten die Beamten die männliche Person auf, stehenzubleiben. Der mehrfachen Aufforderung folgte die Person nicht, so dass ein Beamter die Person am Arm festhielt, so dass dieser stehen bleiben musste. Die Person wurde aggressiv und weigerte sich weiterhin die Hände aus den Taschen zunehmen sowie die Gesichtsmaske zu entfernen. Da die Person auch die Angaben zu seiner Person verweigerte, entfernte ein Beamter die Gesichtsmaske. Als die Beamten versuchten, die Hände der Person aus dessen Tasche zu ziehen, schlug die Person mit der rechten Hand in Richtung eines Kollegen. Die Person wurde daraufhin zu Boden gebracht, um diese fixieren zu können. Auch am Boden leistete die Person weiteren massiven Widerstand. Dabei schlug die Person einem Beamten in das Gesicht und versuchte, in das Auge des Beamten zu drücken, was aber verhindert werden konnte. Auf Grund des massiven Widerstandes der Person waren beide Beamten nötig. Nachdem das Anlegen der Handfesseln gelungen ist, wurde der Person aufgeholfen.

Bei der anschließenden Durchsuchung der Person nach Ausweisdokumenten haben die Beamten in der Jackentasche ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von ca. 6cm festgestellt. Gemäß aufgefundener Dokumente handelte es sich bei der Person um einen 51-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Mirow.

Zur ärztlichen Untersuchung der Schürfwunden im Gesicht des 51-Jährigen kam ein Rettungswagen zum Einsatz. Da es sich um oberflächliche Schürfwunden handelte, war keine weitere ärztliche Behandlung erforderlich.

Die beiden eingesetzten Polizeibeamten haben sich zur Behandlung ihrer Schürfwunden ebenfalls in ambulante ärztliche Behandlung begeben. Beide sind weiter dienstfähig.

Zu der gemeldeten Verkehrsgefährdung wurde der Hinweisgeber kontaktiert. Ob der Straftatbestand der Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr vorliegt, wird derzeit geprüft.

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Diana Mehlberg
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Quelle: Presseportal