Stralsund (ots) – In den gestrigen Mittagsstunden meldete sich ein Hausmeister aus Stralsund bei der Polizei. Im Tribseer Damm sollte die Wohnung eines Verstorbenen beräumt werden, dabei fand der Hausmeister Waffen und Munition vor.

In der Einraumwohnung wurden durch die eingesetzten Beamten zahlreiche Schuss-, Hieb- und Stichwaffen sowie Munition verschiedener Kaliber festgestellt. Der Munitionsbergungsdienst wurde für den Abtransport zum Einsatz gebracht. Bereits nach erster Sichtung ist klar, dass zumindest ein Teil der Gegenstände dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegen.

Der 51-jährige ehemalige Wohnungsinhaber war bereits im April verstorben. Über ihn lagen bisher keine polizeilichen Erkenntnisse vor. Die Art der Waffen und die Form der Aufbewahrung lassen bisher darauf schließen, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen Sammler handelte.

Experten der Kriminalpolizeiinspektion Anklam haben nun in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, dem Munitionsbergungsdienst und anderen Behörden die Ermittlungen aufgenommen, um die Herkunft der Waffen und Munition und tiefergehende Hintergründe zum deutschen Verstorbenen aufzuklären. Dazu wurden alle Waffen und diverse Speichermedien sichergestellt. Die Auswertung der Daten und die Untersuchung der zum Teil stark verrosteten Waffen werden einige Zeit in Anspruch nehmen.

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