Marburg-Biedenkopf (ots) –

Landkreis Marburg

Da diese Schreiben auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf auftauchten und mittlerweile entsprechende Anzeigen vorliegen, leite ich die Meldung der Pressestelle der Polizei Lahn-Dill weiter.

Martin Ahlich

Lahn-Dill-Kreis:

57-Jähriger erhält Brief mit Zahlungsaufforderung – Falsches Inkasso-Unternehmen versucht seine Betrugsmasche im Lahn-Dill-Kreis

Verwundert war ein 57-Jähriger aus Greifenstein, als er am Montag (01.11.2021) den Brief eines Inkasso-Büros in seinem Briefkasten vorfand. Das Schreiben der „Pro Collect AG“ erhielt eine Mahnung über einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag.
Die Forderungen sind in diesem Fall frei erfunden.
Weitere Opfer aus Wetzlar und Lahnau meldeten sich ebenfalls bei der Polizei.
Aus polizeilicher Erfahrung beschränken sich die Betrüger nicht auf einen Landkreis, so wurde im Bereich Marburg ebenfalls mindestens ein Fall bei der Polizei bekannt.

Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Pro Collect AG um ein Fake-Unternehmen handelt.

Im Gegensatz zu vergangenen Schreiben haben die Betrüger ihre Mansche offenbar verändert. Zuletzt wurden die Opfer aufgefordert, das Geld auf ein Konto, oftmals im Ausland, zu überweisen. Bei den in dieser Woche bekannt gewordenen Schreiben wurden die Empfänger aufgefordert, die angeblichen Schulden über ein SEPA-Lastschriftverfahren zu begleichen.

Sollten Sie ein Schreiben eines vermeintlichen Inkassobüos erhalten, überprüfen Sie zunächst, ob die Zahlungsforderung gerechtfertigt ist. Haben Sie Verträge abgeschlossen? Sind Mahnungen dem Inkassoschreiben vorangegangen?
Informieren Sie sich im Internet. Lassen Sie sich zu keinen Zahlungen drängen.

Die Verbraucherzentralen stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kerstin Müller, Pressesprecherin

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Quelle: Presseportal