Marburg-Biedenkopf (ots) –

Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Mittelhessen, Christian Vögele, verabschiedete Manfred Glaßl am Mittwoch, 27. Oktober, im bis auf den letzten pandemiebedingt zulässigen Platz gefüllten großen Kreissaal des Landratsamtes.

In einer sehr einfühlsamen Rede stellte Christian Vögele die vielen ihm zugetragenen Charaktereigenschaften von Manfred Glaßl heraus, wobei er das, was ihm besonders im Ohr blieb, nämlich die Bezeichnungen als „imponierend“ und als „feiner Mensch“, bewusst nochmal betonte.

„Manfred Glaßl genießt einen sehr hohen Stellenwert in unserer Behörde und hat als Chef der Kriminalpolizei und zuletzt auch als kommissarischer Leiter der Polizeidirektion Marburg – Biedenkopf bewiesen, dass er eine hervorragende Führungskraft ist. Imponierend an ihm ist sein großes fundiertes Fachwissen und die Tatsache, dass er trotz aller hohen Belastungen immer die nötige Ruhe bewahrt. Zusammenfassend kann ich sagen, dass Sie einen tollen Job gemacht haben und ich Ihnen alles Gute für die Zukunft wünsche“, sagte der Vizepräsident.

Weiterhin würdigten der Leitende Kriminaldirektor Frank Göbel und der Leiter der Abteilung Einsatz, Manfred Kaletsch, seine Verdienste in insgesamt 46 Jahren Dienst als Schutzmann und Kriminalbeamter bei der Polizei Hessen.
„Manfred Glaßl überzeugte immer durch seine hohe Fachlichkeit und seine besonderen Führungsqualitäten. Dabei waren ihm Vertrauen und Verlässlichkeit besonders wichtig“, so Frank Göbel.

In seiner sehr persönlichen Rede zur Verabschiedung von Manfred Glaßl ergänzte Manfred Kaletsch: „Du warst für alle Kolleginnen und Kollegen stets ein Vorbild mit einer tadellosen Dienstauffassung. Du kannst stolz sein auf das, was du erreicht und geleistet hast, mit einem gutem Gewissen den nächsten Lebensabschnitt antreten und die Kriminalpolizei Marburg in die Hände von Deinem Nachfolger Kriminalrat Michael Beitz legen. Ich wünsche Dir alles, alles Gute und eine lange Gesundheit.“

Bevor er seinen Werdegang noch einmal skizzierte und mit der ein oder anderen Anekdote anreicherte, zog der zukünftige Pensionär ein Fazit.
„Ich möchte keinen Tag missen. Der Polizeiberuf hat unheimlich viele Facetten, ist abwechslungsreich und spannend, sehr anspruchsvoll und geprägt von einer großen Verantwortung, aber er ist auch belastend und mitunter gefährlich. Für mich kann ich sagen, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe und es wieder so machen würde“, begann Manfred Glaßl und blickte anschließend zurück auf die Kolleginnen und Kollegen sowie verschiedenen Stationen seiner 46 Dienstjahre.
Manfred Glaßl hob nicht nur die guten Seiten des Berufslebens hervor, er vergaß auch nicht die weniger guten.
Zum Schluss bedankte er sich für die Mitarbeit und erfahrene Unterstützung und ganz besonders bei seiner Familie, die die berufsbedingten Entbehrungen immer trug und ihm in all den Jahren den notwendigen Halt gab. Er schloss, gewandt an seine Gäste, mit den Worten: „Ich bin dann mal weg.“

Alle Anwesenden wünschten dem zukünftigen Pensionär eine noch lange und schöne Zeit und vor allem viel Gesundheit.

Nach 46 Jahren Polizeidienst inklusive der freiwilligen Dienstzeitverlängerung von 1 ½ Jahren tritt Kriminaloberrat Manfred Glaßl Ende Oktober seinen wohlverdienten Ruhestand an.
Die Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf werden ihn als einen hervorragenden Kriminalisten, verlässlichen, sehr loyalen, stets zu seinem Wort stehenden, ruhigen und besonnenen und vor allem als einen feinen Menschen in Erinnerung behalten.
Obwohl er sich im Dienst in Bezug auf „Privates“ sehr zurückhielt, ließ sich herausfinden, dass sein Ruhestand nicht unbedingt etwas mit „Ruhe“ zu tun haben muss.

Der in jungen Jahren begnadete und nach wie vor sehr fußballinteressierte Kicker fährt Fahrrad, geht Wandern und widmet sich sehr gerne seiner Familie. Außerdem ist er seit Jahren eng verwoben in der Kommunalpolitik in seiner Wohnortgemeinde Burgwald, wo er stellvertretender Bürgermeister ist. Langeweile dürfte somit nicht aufkommen.

Manfred Glaßl

1975 bis 1980 Ausbildung und Fernmeldezug in der Bereitschaftspolizeiabteilung Mühlheim

1980 bis 1982 Streifendienst in Frankfurt

1982 bis 1984 Streifendienst/Sachbearbeitung in Marburg

1985 bis 1989 Angehöriger im Kriminaldauerdienst der Kripo Marburg

1989 bis 1992 Ausbildung zum gehobenen Dienst

1992 bis 1995 Sachbearbeiter bei der Kripo Frankfurt

1995 bis heute Angehöriger der Kripo Marburg zunächst als
Sachbearbeiter und dann in verschiedenen Leitungsfunktionen.

2012 bis 2016 Abwesenheitsvertreter des Leiters der Kripo Marburg

2016 bis heute Leiter der Kriminalpolizei Marburg-Biedenkopf

2017 Überleitung in den höheren Dienst

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Martin Ahlich

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Quelle: Presseportal