Minden (ots) –

Am späten Freitagabend ist es auf der Kaiserstraße zu einem heftigen Auffahrunfall zwischen einem BMW und einem Audi gekommen. Der BMW-Fahrer (18) steht unter Verdacht, sich zuvor mit zwei weiteren Fahrzeugführern ein verbotenes Rennen geliefert zu haben. Verletzt wurde niemand.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge fiel der 18-jährige Fahrer bereits gegen 22.15 auf dem Klausenwall Zeugen auf, als er sowie zwei weitere Fahrzeuge – ein VW Passat sowie ein dunkler Audi A6 – sich gegenseitig mit erhöhter Geschwindigkeit mehrfach überholten und im Zuge dessen auf die Kaiserstraße abbogen.

Während sich die Fahrer des Audis und des Volkswagens über die Weserbrücke schnell fahrend auf die Rechtsabbiegespur der Kaiserstraße in der Richtung Hausberger Straße einordneten, fuhr der 18-Jährige im BMW an der Fahrzeugschlange zunächst vorbei. Bei dem Versuch vor den beiden Fahrzeugen auf die Abbiegespur zu gelangen, kam es zu dem Unfall. Dazu fuhr der BMW in das Heck des Audis eines unbeteiligten 26-jährigen Mindeners, der sich auf der Mittelspur befand. Die augenscheinlich am Rennen beteiligten beiden anderen Fahrer verließen daraufhin die Unfallstelle.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft stellten die Polizisten den BMW, den Führerschein und das Mobiltelefon des Fahranfängers sowie das Handy seines Beifahrers sicher. Beide Unfallwagen waren nicht mehr fahrbereit.

Laut Zeugenaussagen kam es bei dem mutmaßlichen Rennen zu mindestens einem Rotlichtverstoß. Gegen den 18-Jährigen wurde wegen des Tatvorwurfs ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Damit dürfte er erhebliche Konsequenzen zu erwarten haben.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen nach den beiden zunächst von der Unfallstelle geflüchteten Fahrzeugen, konnte im Laufe des Samstags im Bereich Meißen der VW Passat sichergestellt werden.

Wer weitere Hinweise zu dem Fahrzeugrennen oder zu den beteiligten Fahrzeugführern geben kann, der meldet sich bitte bei den Mindener Verkehrsermittlern unter Telefon (0571) 88660.

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