Mönchengladbach (ots) –

Zivilfahnder nahmen am Montag, 18.10.201, einen 17-jährigen Mönchengladbacher nach einem mutmaßlichen Drogenhandel in der Rheydter Innenstadt vorläufig fest. Heute ordnete ein Haftrichter Untersuchungshaft gegen den in den letzten Monaten massiv polizeilich in Erscheinung getretenen Heranwachsenden an.

Zu den Straftaten, bei denen der 17-Jähriger in der jüngeren Vergangenheit immer wieder auffiel, zählen (u.a. gefährliche) Körperverletzungsdelikte, Diebstähle und Handel mit Betäubungsmitteln. Da er fast wöchentlich, vor allem im Bereich der Rheydter Innenstadt, auffiel, wurde gegen ihn Ende August diesen Jahres ein Bereichsvertretungsverbot für die Rheydter Innenstadt ausgesprochen.

Aus einem anderen Gerichtsverfahren liegt gegen ihn darüber hinaus derzeit ein unter Auflagen außer Vollzug gesetzter Haftbefehl vor.
Zivilfahnder führten am Montagnachmittag eine gezielte Observation des 17-Jährigen durch, kontrollierten ihn gegen 17.30 Uhr wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln an der Langensgasse und nahmen ihn vorläufig fest.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde der augenscheinlich unbelehrbare 17-Jährige am Dienstagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl aufgrund der wiederholten Straffälligkeit wieder in Vollzug. Ferner stehen derzeit noch mehrere Gerichtsverhandlungen gegen ihn an. Der 17-Jährige wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. (cw)

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