Mönchengladbach (ots) – Ein Motorradfahrer, der am Montag, 1. März, kurz vor 12 Uhr mittags im Stadtteil Dahl mit einem Krad ohne amtliche Siegel unterwegs war, ist einem Polizeibeamten aufgefallen, der in seiner Freizeit mit einem Pkw hinter dem Krad fuhr.

Eine alarmierte Streifenwagenbesatzung wollte den Motorradfahrer stoppen, doch trotz Blaulicht und Martinshorn sowie Anhaltesignalen suchte er – zum Teil Gehwege nutzend und das Rotlicht einer Ampel missachtend – mit überhöhter Geschwindigkeit das Weite. Schließlich entdeckten die Beamten das Krad und den Fahrer auf einer Grünfläche an der Gartenstraße. Bei seiner Fixierung leistete der Mann kurzzeitig Widerstand, zeigte sich aber schließlich reumütig. Der 41-Jährige räumte ein, keinen Führerschein zu haben. Das Fahrzeug sei nicht zugelassen. Außerdem habe er am Vorabend Amphetamine zu sich genommen. Es sei ein großer Fehler gewesen, vor der Polizei zu flüchten und sich zu sperren.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen samt Entnahme einer Blutprobe, Sicherstellung des Motorrades und Fertigung einer Anzeige wurde der Mann entlassen. Er sieht nun einem Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Kennzeichenmissbrauch sowie Widerstand entgegen. (ds)

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