Mönchengladbach (ots) –

Eine 69-jährige Frau aus Neuwerk und eine 66-jährige Frau aus Bonnenbroich-Geneicken haben richtig reagiert, als es Trickbetrüger bei ihnen mit der Whats-App-Masche versucht haben.

Die 66-Jährige wurde am Dienstag, 10. Mai, gegen 21.30 Uhr das erste Mal von ihrer angeblichen Tochter kontaktiert, die eine neue Handynummer haben solle. Die Dame sagte zu, den geforderten vierstelligen Bargeldbetrag am Folgetag zu überweisen. An diesem hatte die 66-Jährige aber telefonischen Kontakt zu ihrer echten Tochter, die ihr glaubhaft versicherte, sie nicht wegen einer Bargeldüberweisung kontaktiert zu haben. So flog der Betrug auf. Die Betrüger meldeten sich am Donnerstag, 12. Mai, gegen 10.50 Uhr erneut, um die überfällige Überweisung zu erfragen. Die 66-Jährige antwortete nicht, sondern erstattete Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach.

Die 69-Jährige erhielt eine ähnlich lautende Überweisungsforderung am Donnerstag, 12. Mai, gegen 10.50 Uhr per Messenger-Dienst von ihrem angeblichen Sohn. Sie kontaktierte ihren echten Sohn daraufhin und der Betrug flog auf.

Erfolg hingegen hatten Trickbetrüger mit der Whats-App-Masche bereits am Montag, 9. Mai und Dienstag, 10. Mai bei einer 67-Jährigen aus dem Stadtteil Schmölderpark. Sie überwies zweimal einen vierstelligen Bargeldbetrag, weil sie glaubte, ihre Tochter benötige das Geld dringend. Als sie am Folgetag mit ihrer echten Tochter telefonierte und sie auf die Überweisungen ansprach, flog der Betrug auf. Am 11. Mai, gegen 22 Uhr, kontaktierten die Betrüger die Frau erneut. Angeblich solle die zweite Überweisung „nicht durchgegangen sein“ und die 67-Jährige möge diese bitte wiederholen. Das tat sie nicht, sondern erstattete Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach. (cr)

Informationen und Tipps zu dieser und anderen Betrugsmaschen gibt es hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

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Quelle: Presseportal