Mönchengladbach (ots) –

Drei noch unbekannte Männer haben am Donnerstag, 13. Januar, gegen 7.15 Uhr an der Kölner Straße im Stadtteil Odenkirchen einen 59-jährigen Mann überfallen und versucht, sein Auto zu rauben. Der 59-Jährige wehrte sich und schlug die Täter erfolgreich in die Flucht. Er trug nur leichte Verletzungen davon. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Laut eigenen Angaben hatte der 59-Jährige am Morgen sein Haus verlassen und war auf dem Weg zu seinem Auto, um damit zur Arbeit zu fahren. Als er gerade an seinem Auto – einem hochpreisigen SUV – stand und im Begriff war, einzusteigen, sei plötzlich ein Mann vor ihm aufgetaucht. Der Mann hielt einen Gegenstand auf ihn gerichtet, bei dem es sich um eine Schusswaffe gehandelt haben könnte, und verlangte die Herausgabe der Fahrzeugschlüssel. Der 59-Jährige weigerte sich, die Schlüssel herauszugeben und trat den Unbekannten stattdessen kräftig in den Genitalbereich. Der Täter krümmte sich und ging in die Hocke.

Daraufhin trat ein zweiter Mann hinzu – offenbar ein Komplize des Mannes mit der mutmaßlichen Waffe. Er zückte einen Schlagstock und schlug den 59-Jährigen damit gegen den Oberkörper. Einen zweiten Schlag konnte der 59-Jährige abwehren. Dann rief er mehrmals so laut er konnte um Hilfe, was beide Täter die Flucht ergreifen ließ.

Ein dritter Mann, der sich in einem Gebüsch in der Nähe versteckt gehalten hatte, sprang hervor und flüchtete zusammen mit den anderen beiden Männern über die Görlitzer Straße in Richtung Rostocker Straße. Der 59-Jährige zog sich bei seiner Verteidigung gegen den Schlagstock eine leichte Verletzung zu.

Zu den drei Tatverdächtigen liegen der Polizei die folgenden Beschreibungen vor:

Der Mann mit der Schusswaffe ist circa 1,75 Meter groß, hat eine kräftige Statur und war mit einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Hose bekleidet. Er sprach gebrochen Deutsch.
Der Zweite, der den Schlagstock dabeihatte, ist etwa 1,85 Meter groß und schlank. Er war mit einer Sturmhaube maskiert und trug ebenfalls eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose.
Zum dritten Täter ist lediglich bekannt, dass er kleiner ist als die anderen beiden. Auch er trug dunkle Kleidung.

Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung der Polizei gelang den drei Tätern die Flucht. Die Polizei ermittelt wegen versuchten schweren Raubes und bittet um Hinweise von Zeugen. Sie fragt: Wer hat etwas von der Tat mitbekommen? Wer kann Angaben zur Identität der Täter machen? Hinweise werden unter der 02161-290 entgegengenommen.

Die Polizei weist darauf hin: Auch wenn in diesem Fall die Gegenwehr des Opfers gut ausgegangen ist, lautet grundsätzlich die oberste Regel, sich selbst nicht in Gefahr zu bringen – sowohl als Opfer, als auch als Zeuge von Straftaten. Tipps und Verhaltensempfehlungen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/raub . Auf der Seite www.aktion-tu-was.de finden Sie außerdem Empfehlungen der Polizei, wie man als Zeuge einer Gewalttat Zivilcourage zeigen kann, ohne sich selber in Gefahr zu begeben. (jn)

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Quelle: Presseportal