Mettmann (ots) – Am Donnerstagmorgen des 27.05.2021, gegen 10.40 Uhr besuchte ein 66-jähriger Langenberger ein Geldinstitut an der Kamper Straße im Velberter Ortsteil Langenberg, um dort Geld abzuheben. Dabei wurde er wahrscheinlich schon von einem bislang noch unbekannten Straftäter beobachtet. Denn kaum hatte der Bankkunde die Filiale verlassen, wurde er auf der Straße von einem unbekannten Mann angesprochen, der darum bat, dass man ihm Geld für einen Parkscheinautomaten wechseln möge. Beim Wechselvorgang verschaffte sich der Straftäter offenbar fingerfertig Zugriff zur Geldbörse des Opfers. Denn der Wechselvorgang war gerade erst beendet und der Unbekannte hatte sich zu Fuß in Richtung Froweinplatz entfernt, da stellte der 66-Jährige fest, dass aus seiner Geldbörse mehrere hundert Euro Bargeld in Scheinen fehlten.

Schnelle Fahndungsmaßnahmen der sofort alarmierten Velberter Polizei führten leider nicht zu einem schnellen Erfolg. Der tatverdächtige Mann wird wie folgt beschrieben:

   -	männlich, 
   -	südländische wirkendes Erscheinungsbild, 
   -	ca. 30 Jahre alt, 
   -	ca. 175 cm groß und korpulent, 
   -	kurze schwarze Haare, dunkle Augen, 
   -	bekleidet blauer Jeanshose und schwarzer Jacke, 
   -	trug eine hellblaue OP-Maske im Gesicht. 

Bisher liegen der Velberter Polizei noch keine konkreten Hinweise zu Identität, Herkunft und Verbleib des Täters vor. Weitere kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise dazu nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen.

Hinweis:

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut kreisweit vor den dreisten und fingerfertigen Dieben, von denen offenbar bevorzugt ältere und auch behinderte Menschen als Opfer gewählt werden. Zur Verhinderung solcher Taten geben Kriminalisten folgende Tipps:

   - Lassen Sie gegenüber Fremden immer besondere Vorsicht walten und
     ihre Hilfsbereitschaft nicht ausnutzen ! 
   - Lehnen Sie in Zweifelsfällen entsprechende Hilfe lieber höflich,
     aber bestimmt ab und verweisen Sie auf andere naheliegende 
     Möglichkeiten (jüngere Personen, Geschäfte, Polizei). 
   - Bewahren Sie immer ausreichend Abstand und verbeten Sie sich 
     jede Art vertraulicher Annäherung unbekannter Personen. 
   - Bitten Sie im Zweifels- und Verdachtsfall lieber selber andere 
     Mitbürger um Hilfe und Unterstützung beim Umgang mit 
     aufdringlichen Fremden. 
   - Bedenken Sie: Diebesfinger sind meist schnell und sehr geübt im 
     Zugriff ! 
   - Melden Sie Straftaten und verdächtige Beobachtungen unverzüglich
     Ihrer örtlichen Polizei. Wählen Sie dazu ruhig den Polizeinotruf
     110 ! 

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Quelle: Presseportal