Mettmann (ots) – Die Ermittler im Kreis Mettmann verzeichnen in den vergangenen Tagen vermehrt gefälschte Anschreiben vermeintlicher Inkassounternehmen, die ihre Adressaten auffordern, Geld zu überweisen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche der Trickbetrüger.

Das war geschehen:

Am 29. Juni 2021 erhielt ein 69-jähriger Haaner beunruhigende Post: Ein Brief eines Inkassounternehmens lag in seinem Briefkasten. Die „Köln-Euro-Inkasso-AG“ forderte in ihrem Schreiben die Überweisung von 338,60 Euro für eine vermeintlich nicht beglichene Forderung der „Deutschen Gewinner Zentrale Lotto 6-49“.

Das Inkassounternehmen gab an, dass der Haaner einen Vertrag mit der Lottozentrale abgeschlossen habe und forderte nun die ausstehenden Beiträge ein.

Der 69-Jährige reagierte vollkommen richtig und blieb ruhig und besonnen. Eine eigens durchgeführte Recherche im Internet ergab, dass sowohl die „Köln-Euro-Inkasso-AG“ als auch die „Deutsche-Gewinner-Zentrale Lotto 6-49“ nicht real existent sind. Der Haaner erstattete Strafanzeige bei der Polizei und legte zu Beweiszwecken das Anschreiben vor.

Die Polizei im Kreis Mettmann verzeichnet seit mehreren Tage vermehrt derartige Anschreiben, die an Bürgerinnen und Bürger im Kreis Mettmann versandt worden sind und warnt eindringlich vor der Masche der Betrüger.

Ein Indiz für eine Fälschung ist die auf dem Überweisungsträger vermerkte Länderkennung der IBAN-Nummer. Soll die Forderung auf ein ausländisches Konto überwiesen werden, kann dies auf einen Betrug hindeuten. Im Internet finden Angeschriebene sogenannte „Schwarzlisten“ mit bereits bekannten falschen Inkassobüros.

Sollten Sie Zweifel an der Echtheit des Schreibens haben, wenden Sie sich jederzeit an die Polizei oder an Verwandte oder Freunde, um die Rechtmäßigkeit der Forderung zu überprüfen.

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Quelle: Presseportal