Mettmann (ots) –

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort („Flucht“) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Wülfrath ---

Am Sonntag (23. Januar 2022) ist es gegen 19.30 Uhr in Wülfrath zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein 16-jähriger Wülfrather fuhr mit seinem Motorrad der Marke Yamaha im Kreisverkehr Mettmanner Straße/ Flandersbacher Straße aus Richtung Flandersbacher Straße kommend. Auf Höhe der Ausfahrt Zur Loev fuhr ein Auto auf das Motorrad auf, sodass der 16-Jährige stürzte und sich leicht verletzte. Der Unfallverursacher hinterließ nur seinen Vornamen und eine Handynummer ohne weitere Personalien und entfernte sich vom Unfallort. Unter der Nummer war der Unfallverursacher bislang nicht zu erreichen. Bei dem Fahrzeug könnte es sich um einen dunklen Opel Meriva gehandelt haben. Der Fahrer kann wie folgt beschrieben werden:

   - männlich
   - ca. 25 Jahre alt
   - ca. 1,80 m groß
   - trug einen Bart
   - hatte kurze dunkle Haare

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen.

   --- Ratingen ---

Am Freitag (21. Januar 2022) ist es zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr in Ratingen zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer bog Zeugenangaben zufolge mit überhöhter Geschwindigkeit von der Karl-Theodor-Straße in die Brunostraße ein. Dort fuhr er mit seinem Pkw über den Fuß einer 34-jährigen Frau aus Zülpich und setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Frau zu kümmern. Die 34-Jährige wurde leicht verletzt. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen blauen Kleinwagen mit Mettmanner Kennzeichen, am Steuer saß ein männlicher Fahrer.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei ---

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
     Polizeidienststelle (auch über Notruf 110).
   - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort.
   - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
     Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
     polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn
     möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
     Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich 
     sind.
   - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
     Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf.
   - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
     flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die 
     Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der 
     Polizei Erfolg versprechend.
   - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
     bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei 
     möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug 
     (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere 
     Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, 
     verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de

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Quelle: Presseportal