Mettmann (ots) –

Beinahe täglich finden Verkehrsunfallfluchten auf den Straßen im Kreis Mettmann statt. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit unerlaubtem Entfernen vom Unfallort („Flucht“) liegt damit auf hohem Niveau und ist in den letzten Jahren kontinuierlich ansteigend. Nach jedem vierten Verkehrsunfall entfernt sich ein Unfallbeteiligter unerlaubt vom Unfallort. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ausgewählte aktuelle Fälle von unerlaubtem Entfernen vom Unfallort in werktäglicher Sammelmeldung, mit der Bitte um Veröffentlichung der Taten im Rahmen redaktioneller Möglichkeiten. Komplettieren wollen wir diese Meldungen auch mit Erfolgen in der Aufklärung aktueller Fälle.

In den vergangenen Tagen wurden nachfolgende ungeklärte Verkehrsunfallfluchten (geordnet nach Städten) entdeckt und angezeigt, welche zurzeit die Ermittler der zuständigen Verkehrskommissariate beschäftigen. Diese hoffen bei ihren Ermittlungen, in den eingeleiteten Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verkehrsunfallflucht, dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Klärung der Verkehrsstraftaten:

   --- Haan ---

Bereits vor über zwei Wochen – am Mittwoch (5. Januar 2022) – soll an der Millrather Straße in Haan ein bislang noch unbekannter Autofahrer einen über die Straße laufenden Hund angefahren und sich dann von der Unfallstelle entfernt haben, ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern geschweige denn, Personalien mit der Halterin auszutauschen. Die Hundehalterin brachte den Vorfall leider erst am Donnerstag (20. Januar 2022) bei der Polizei zur Anzeige. Hierbei gab sie an, an besagtem Tag mit ihrem Hund gegen 7:50 Uhr am Morgen entlang der Millrather Straße Gassi gegangen zu sein, als sich hier Hund auf Höhe einer großen Firma losriss und über die Straße rannte. In diesem Moment sei der Hund von einem Auto erfasst worden, wobei das Tier schwer verletzt wurde. Es musste nun mehrmals operiert werden. Der Autofahrer soll ohne anzuhalten weiter gefahren sein. Auch wenn in diesem Fall die Hundehalterin als Unfallverursacherin geführt wird, bittet die Polizei darum, dass sich der Autofahrer zur weiteren Sachbearbeitung meldet. Bei dem Wagen des Mannes soll es sich um einen Ford gehandelt haben. Entsprechende Fahrzeugteile wurden an der Unfallstelle sichergestellt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen.

   --- Hilden ---

Am Mittwochmittag (19. Januar 2022) hat ein bislang noch unbekannte ältere Dame auf dem Parkplatz des „Naturhofes“ an der Gerresheimer Straße in Hilden eine 30-Jährige Hildenerin angefahren. Folgendes soll nach Angaben der Geschädigten passiert sein: Gegen 12 Uhr habe die Frau ihren Kinderwagen über den Parkplatz geschoben. Dabei sei sie von dem Wagen einer älteren Dame an der Seite leicht touchiert worden. Es kam danach zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen, ehe die Autofahrerin von dem Parkplatz davonfuhr. Knapp zwei Stunden später meldete sich die 30-Jährige bei der Polizei, weil sie nun Schmerzen im Bein und im Arm verspürte. Die Unfallverursacherin soll in einer blauen Mercedes A-Klasse unterwegs gewesen sein. Die Dame wird beschrieben als etwa 70 bis 80 Jahre alt. Sie hatte schwarze, schulterlange Haare mit grauen Strähnen und trug eine dunkelblaue, möglicherweise auf graue Jacke. Das von der Hildenerin abgelesene Kennzeichen führte nicht zum Ermittlungserfolg.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Hilden, Telefon 02103 / 898-6410, jederzeit entgegen.

   --- Langenfeld ---

Ein bislang noch unbekannter Autofahrer hat am Mittwoch (19. Januar 2022) an der Elisabeth-Selbert-Straße in Berghausen den linken Außenspiegel eines BMW 120D abgefahren und ist dann von der Unfallstelle geflüchtet, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen. Der BMW war im Zeitraum zwischen 9:15 Uhr und 13 Uhr in einer Parktasche am rechten Fahrbahnrand auf Höhe der Hausnummer 5 abgestellt. Der Sachschaden beläuft sich auf einige Hundert Euro.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 / 288-6310, jederzeit entgegen.

   --- Hinweise und Tipps der Polizei ---

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Verkehrsunfallflucht:

   - Melden Sie Verkehrsunfallfluchten unverzüglich bei der nächsten 
     Polizeidienststelle (auch über Notruf 110).
   - Belassen Sie das Fahrzeug wenn möglich unverändert am Unfallort.
   - Vermeiden Sie die Beseitigung oder Veränderung von Unfallspuren.
     Selbst kleinste Lacksplitter, Glasreste, etc. können für die 
     polizeilichen Ermittlungen von Bedeutung sein. Fertigen Sie wenn
     möglich eigene Fotos von der Unfallsituation und vorgefundenen 
     Spuren, wenn Veränderungen eintreten könnten oder unvermeidlich 
     sind.
   - Merken Sie sich Angaben zu Hinweisgebern und Zeugen, schreiben 
     Sie sich deren Personalien und Erreichbarkeiten auf.
   - Geben Sie konkrete Hinweise auf ein flüchtiges Fahrzeug oder zum
     flüchtigen Unfallverursacher gleich mit erster Meldung an die 
     Polizei weiter - nur so sind schnelle Fahndungsmaßnahmen der 
     Polizei Erfolg versprechend.
   - Werden Sie Zeuge einer Verkehrsunfallflucht, kontaktieren Sie 
     bitte sofort die Polizei (auch über 110) und geben dabei 
     möglichst viele präzise Angaben zum flüchtigen Fahrzeug 
     (Kennzeichen, Hersteller, Fahrzeugtyp, Fahrzeugfarbe, besondere 
     Merkmale), zur Fluchtrichtung und zum Fahrzeugführer weiter, 
     verbunden mit ihren eigenen Personalien und Erreichbarkeiten.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

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Quelle: Presseportal