Mettmann (ots) – Wie die Kreispolizeibehörde Mettmann in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt berichtet hatte, registriert die Polizei seit Ende des Jahres 2020 eine deutliche Zunahme von Katalysatoren-Diebstählen an Autos und Lkw – insgesamt wurden seit November 2020 mehr als 50 solcher Fälle gezählt. Auch wenn die Polizei erst im April 2021 in Monheim am Rhein zwei Täter auf frischer Tat festnehmen konnte (siehe Pressemeldung OTS 2104081; Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4895101), wurden auch danach noch weitere Katalysatoren-Diebstähle an Kraftfahrzeugen festgestellt.

Auch in dieser Woche waren im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Mettmann zwei dieser außergewöhnlichen Diebstähle zur Anzeige gebracht worden. Dies nimmt die Kreispolizeibehörde Mettmann noch einmal zum Anlass, um vor den Dieben zu warnen. Gleichzeitig gibt die Polizei Tipps, wie Sie sich und Ihr Auto vor einem solchen Diebstahl schützen können.

Deshalb entwenden die Täterinnen und Täter Katalysatoren:

Katalysatoren stellen ein zunehmend beliebtes Diebesgut dar, denn der Katalysatoren-Kern (Monolith) ist mit den Edelmetallen Platin, Palladium und Rhodium beschichtet, deren Wert in den letzten Jahren stark angestiegen ist.

In der Regel werden die Katalysatoren von Kraftfahrzeugen, die im öffentlichen Verkehrsraum abgestellt wurden, ausgebaut. Es werden aber auch Katalysatoren von Fahrzeugen angegangen, die sich auf einem Verkaufsgelände von Autowerkstätten oder Autohändlern befinden. Die Täter bevorzugen ältere Kraftfahrzeug-Modelle, da bei diesen der Katalysator noch gut erreichbar in der Mitte des Wagenbodens liegt. Bei jüngeren Kraftfahrzeug-Modellen ist er wesentlich schwerer zu erreichen.

Durch das „Aufbocken“ des Fahrzeuges, zum Beispiel mit einem Wagenheber, wird der Katalysator direkt vor Ort und innerhalb weniger Minuten mit Hilfe von Schneidwerkzeugen (Flex, Elektrosäge, Auspuff- oder Kettenrohrabschneider) ausgebaut.

Die Polizei empfiehlt zur Verhinderung eines Katalysatordiebstahls:

Stellen Sie Ihr Kraftfahrzeug in Garagen oder auf eingefriedeten Grundstücken ab oder parken Sie es, sofern Ihnen diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, möglichst an gut beleuchteten, belebten und nicht abseits gelegenen Straßen. Nutzen Sie elektronische Kraftfahrzeugsicherungen (zum Beispiel Neigungssensoren). Diese Sicherungen lassen sich in Kombination mit einer Alarmanlage oder einem GPS einbauen (mit monatlichen Kosten verbunden). Wird ein Kraftfahrzeug mittels Wagenheber angehoben, löst das System einen Alarm aus und sendet diesen an das Smartphone des Eigentümers.

Hersteller für Kraftfahrzeugsicherungen finden Sie auf den Empfehlungslisten zur Kraftfahrzeugsicherung des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/sicherheit-rund-ums-fahrzeug/.

Sichern Sie als Händlerin oder Händler Ihr Verkaufsgelände gegebenenfalls mit einer Videoüberwachungs- oder Einbruchmeldeanlage. Lassen Sie sich kostenlos und neutral von unserem zuständigen Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz beraten. Kontakt: Telefon 02104 982-7777.

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Quelle: Presseportal