Mettmann (ots) – Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, der Kreispolizeibehörde Mettmann sowie des Polizeipräsidiums Düsseldorf:

Am Donnerstag (4. März 2021) soll es in einer Wohnung an der Plötzenseer Straße in Monheim am Rhein zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 32-jährigen Solingerin gekommen sein. Kräfte der Monheimer Polizei haben den dringend tatverdächtigen Wohnungsmieter, einen 35-jährigen Monheimer, noch am Donnerstagabend festgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat eine Mordkommission beim Polizeipräsidium Düsseldorf übernommen.

Das war geschehen:

Gegen 18:55 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte darüber informiert, dass sich in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Plötzenseer Straße in Monheim am Rhein eine tote Frau befinden soll. Als die Rettungs- und Einsatzkräfte vor Ort erschienen, konnten sie in der Wohnung eine leblose 32-jährige Solingerin auffinden.

In der Wohnung trafen die Polizeibeamten zudem auf den 35-jährigen Mieter. Der Mann wurde als dringend tatverdächtig festgenommen und aufgrund eigener Verletzungen zunächst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Ferner wurde festgestellt, dass der 35-Jährige unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. In welchem Verhältnis er zu der 32-jährigen Solingerin stand, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen.

Nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse sowie ersten Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchung geht die Polizei davon aus, dass die Solingerin Opfer einer stumpfen Gewalteinwirkung wurde und in der Folge ihren schweren inneren Verletzungen erlag. Die näheren Umstände sollen nun durch die weiteren Ermittlungen der Düsseldorfer Mordkommission geklärt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf soll er der 35-jährige Tatverdächtige noch am heutigen Freitag (5. März 2021) einem Haftrichter vorgeführt werden.

Bereits im Vorfeld hatte es an besagtem Tag einen Einsatz an der Wohnung des Tatverdächtigen gegeben: Gegen 15:20 Uhr hatten Anwohner die Polizei gerufen, weil es nach einer vorhergehenden Ruhestörung zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem 35-Jährigen und dem 40-jährigen Sohn einer Nachbarin gekommen war. Inwiefern dieser Vorfall mit dem Tötungsdelikt in Zusammenhang steht, ist jedoch unklar und daher noch Gegenstand der weiterhin laufenden Ermittlungen.

Hinweis an Medienvertreterinnen und Medienvertreter:

Weitere Anfragen zu dem Tötungsdelikt und den laufenden Ermittlungen der eingerichteten Mordkommission beantwortet die zuständige Staatsanwaltschaft Düsseldorf.

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Staatsanwalt Martin Stücker
Telefon: 0211 6025-1225

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Quelle: Presseportal