Mettmann (ots) –

In der Nacht zu Donnerstag (28. Oktober 2021) hat die Polizei unter Einsatz starker Kräfte nach einem flüchtigen Mann gefahndet, der zuvor mit einem Porsche Cayenne mehrere Verkehrsverstöße begangen hatte und mit deutlich überhöhtem Tempo durch das Berliner Viertel in Monheim am Rhein gerast war.

Das war nach dem aktuellen Stand der Erkenntnisse geschehen:

Gegen 1:20 Uhr waren zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streife durch das Berliner Viertel in Monheim am Rhein gefahren, als ihnen auf der Oranienburger Straße ein Porsche Cayenne auffiel, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit einen anderen Verkehrsteilnehmer überholte. Kurz darauf fuhr der Cayenne-Fahrer über eine rote Baustellenampel, eher er durch einen Kreisverkehr in die Kurt-Schumacher-Straße einbog. Hier beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h.

Die Polizeibeamten, die sich jetzt hinter dem Cayenne befanden, gaben dem Fahrer nun Anhaltesignale durch, auf die dieser jedoch nicht reagierte. Vielmehr gab der Mann nun Gas und fuhr mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde über die Kurt-Schumacher-Straße, wobei sich der Abstand zu dem verfolgenden Streifenwagen schnell vergrößerte. Der Cayenne fuhr weiter vorbei am „Mona Mare“, eher der Fahrer seine Fahrt geradeaus über die Lichtenberger Straße forstetzte. Dort verlor er allerdings auf Höhe der Hausnummer 14 die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen ein Verkehrszeichen und kam von der Straße ab.

Der Porsche Cayenne rutschte durch ein Gebüsch gegen einen auf einem dortigen Parkplatz abgestellten Seat Ateca, welcher wiederum in einen daneben geparkten Mazda geschoben wurde. Anschließend stieg der Fahrer aus dem verunfallten Wagen aus und flüchtete unerkannt zu Fuß. Die beiden Polizeibeamten waren kurze Zeit später an der Unfallstelle und konnten noch beobachten, wie der Mann über einen Fußweg in Richtung Treptower Straße flüchtete.

Trotz einer sofortigen Nacheile konnten die beiden Beamten den Mann nicht mehr einholen oder im Rahmen der Fahndung antreffen. Daher forderten die Polizisten Verstärkung an – so wurde die Fahndung durch einen Polizeihubschrauber und einen Personenspürhund („Mantrailer“) unterstützt – leider ohne Erfolg.

Bei weiteren Ermittlungen im Anschluss ergaben sich jedoch erste Hinweise auf die mögliche Identität des Fahrers. Die Klärung der Frage, wer den Wagen zum Unfallzeitpunkt gesteuert hat, ist aber nach wie vor noch Bestandteil der Ermittlungen, die nun vom Verkehrskommissariat Süd der Kreispolizeibehörde Mettmann geführt werden.

Vor Ort stellten die Polizeibeamten zudem fest, dass der Unfallfahrer möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol stand – so roch das Fahrzeuginnere des Cayennes erheblich nach Alkohol.

Die Konsequenzen:

Die Polizei stellte den Porsche Cayenne als Beweismittel sicher. Weitere Ermittlungen wurden veranlasst. Auf welche Summe sich der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft, ist aktuell noch unklar. Nach ersten Schätzungen dürfte die Schadenshöhe jedoch bei über 10.000 Euro liegen.

Die Polizei fragt:

Wer weiß, wer zum angegebenen Zeitpunkt mit dem Porsche Cayenne gefahren ist oder kann sonstige sachdienliche Angaben machen? Hinweise nimmt die Polizei in Monheim am Rhein jederzeit unter der Rufnummer 02173 9594-6350 entgegen.

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Quelle: Presseportal