Mettmann (ots) – In der Nacht zu Donnerstag (29. April 2021) ist ein junger Mann mit einem Skoda Karoq mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Wülfrath gefahren. Die Polizei hat ein Strafverfahren gegen einen 21-jährigen Wülfrather wegen grob verkehrswidriger und rücksichtsloser Fahrweise eingeleitet und den Führerschein des Beschuldigten vorerst sichergestellt.

Das war geschehen:

Um kurz nach Mitternacht waren zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streife über die Lindenstraße in Wülfrath gefahren, als sie vor sich einen Skoda Karoq mit Münchener Kennzeichen wahrnahmen, der auf einen Mietwagen-Service zugelassen war. Da zu dieser nächtlichen Stunde möglicherweise ein Verstoß gegen die derzeit gültige Ausgangssperre vorlag, beschlossen die Beamten, den Wagen anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren.

Plötzlich beschleunigte der Fahrer des Skoda seinen Wagen jedoch und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor den Polizisten davon. Auf seiner Fahrt durch Wülfrath beschleunigte er seinen Wagen dabei auf bis zu 90 Kilometer pro Stunde. Außerdem absolvierte er mehrere riskante Abbiegemanöver, um sich der Polizeikontrolle zu entziehen. Schlussendlich brachte der Fahrer den Skoda auf dem Ligusterweg zum Stehen und flüchtete zunächst unerkannt zu Fuß weiter.

Im Rahmen einer daraufhin eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte ein 21-jähriger Wülfrather angetroffen werden. Der Beschuldigte gab an, vor der Polizei davongefahren zu sein, um sich einer Kontrolle und einer möglichen Ordnungswidrigkeiten-Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz und der damit verbundenen Ausgangssperre zu entziehen.

Die Konsequenzen:

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen einer verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrweise eingeleitet. Zudem wurde der Führerschein des jungen Mannes sichergestellt. Ob ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz vorlag, muss aktuell noch geprüft werden. Die Ermittlungen in dem Fall dauern nach wie vor an.

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Quelle: Presseportal