Mettmann (ots) – Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass Polizeibeamte in der Nacht zu Mittwoch (17. März 2021) eine durch einen ausgehobenen Gully entstandene Gefahrenstelle auf der Heinrich-Späth-Straße in Monheim am Rhein beseitigen und den Tatverdächtigen im Nahbereich stellen konnten.

Das war geschehen:

Gegen 02:15 Uhr bemerkte eine 78-jährige Anwohnerin der Heinrich-Späth-Straße in Monheim am Rhein verdächtige Geräusche auf der Straße. Sie beobachtete einen jungen Mann, welcher einen Gullydeckel aushob und neben den offenen Kanalschacht mittig auf die Fahrbahn legte. Die Zeugin informierte ihren Ehemann, welcher beobachten konnte, dass der Täter anschließend in Richtung Krischerstraße flüchtete. Der 82-Jährige informierte folgerichtig die Polizei.

Dank einer guten Personenbeschreibung des Flüchtigen konnte, im Rahmen einer Nahbereichsfahndung, der 26-jährige polizeibekannte Mann auf der Krischerstraße gestellt werden. Eine weitere Streifenwagenbesatzung sicherte umgehend die Gefahrenstelle auf der Heinrich-Späth-Straße. Der mittig auf der Fahrbahn gelegene offene Kanalschacht wäre aufgrund der Dunkelheit von herannahenden Fahrzeugen erst wenige Meter vorher erkennbar gewesen. Auch der neben dem Kanalschacht abgelegte Gullydeckel stellte eine zusätzliche Unfallgefahr für Verkehrsteilnehmer dar.

Die Beamten beseitigten die Gefahrenstelle, welche lediglich aufgrund der nächtlichen Tatzeit und des damit verbundenen geringen Verkehrsaufkommens nicht zu einer akuten Gefahr für einen Verkehrsteilnehmer wurde. Der 26-Jährige wird sich dennoch den Konsequenzen des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gemäß §315b StGB stellen müssen.

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Quelle: Presseportal