Mettmann (ots) – Folgende Einbrüche wurden am 29.12. sowie am 30.12.2020 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte:

   --- Velbert --- 

Am Dienstagabend des 29.12.2020, gegen 17.30 Uhr, nutzte ein bislang noch unbekannter Einbrecher die Gunst der abendlich frühen Dunkelheit zu einem Einbruchversuch an der Bismarckstraße in Velbert-Mitte. Scheinbar zunächst unbemerkt von Nachbarn und anderen Anwohnern verschaffte sich der Straftäter Zugang über ein Nachbargrundstück zum Garten des Einfamilienhauses. Beim dann folgenden Einbruchversuch, durch ein aufgehebeltes Küchenfenster, fiel ein Blumentopf von der Fensterbank und ging dabei mit lautem Knall zu Bruch. Durch dieses Geräusch aufgeschreckt sah ein Bewohner des Hauses nach dem Rechten. Dadurch offenbar selber aufgeschreckt, flüchtete der unbekannte Einbrecher unerkannt in unbekannte Richtung. Am Tatobjekt blieb Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro zurück.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Velbert, Telefon 02051 / 946-6110, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Ratingen --- 

Am Dienstagabend des 29.12.2020, gegen 18.30 Uhr, kam es zum Einbruch in ein Reihenhaus am Kastanienhof in Ratingen-Süd. Ein bislang noch unbekannter Straftäter verschaffte sich durch ein aufgehebeltes Fenster an der Vorderfront des Hauses Zutritt zum Gebäude. Darin wurden dann Erd- und erstes Obergeschoss delikttypisch durchsucht. Hierbei verursachte der Einbrecher jedoch so laute Geräusche, dass Nachbarn aufmerksam wurden. Dieses wiederum bemerkte der Einbrecher. Er sprang vom rückwärtigen Balkon des Hauses in den Garten und flüchtete über eine Hecke hinweg sowie über einen angrenzenden Fußweg in Richtung Fliednerstraße. Der dunkel gekleidete Mann entkam unerkannt und konnte auch bei schnellen Fahndungsmaßnahmen der sofort alarmierten Polizei nicht mehr angetroffen werden. Ob der Einbrecher Beute machte, ist abschließend noch nicht genau geklärt, erscheint jedoch eher unwahrscheinlich.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Monheim --- 

In der Zeit vom Montagabend des 28.12., 18.00 Uhr, bis zum Dienstagmittag des 29.12.2020, 12.45 Uhr, verschafften sich ein oder mehrere bislang noch unbekannte Straftäter widerrechtlich Zutritt zu einem Firmengelände an der Straße Am Kielsgraben in Monheim am Rhein. Hinter einer dortigen Lagerhalle wurde die Tür zu einem als Büroraum genutzten Container gewaltsam aufgebrochen. Aus dem dann betretenen und durchsuchten Büro verschwanden diverse Schlüssel und Arbeitsmittel in noch nicht genau beziffertem Gesamtwert.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

   - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen
     den Schlüssel stecken. 
   - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B.
     bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: 
     Einbrecher kennen jedes Versteck. 
   - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie 
     unverzüglich den Schließzylinder aus. 
   - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn 
     Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene 
     Fenster. 
   - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen 
     Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre 
     Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, 
     Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. 
   - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht 
     tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. 
   - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. 
   - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit 
     massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern 
     lassen. 
   - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch 
     Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" 
     bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden,
     Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig 
     betätigen. 
   - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
     Anrufbeantworter. 
   - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von 
     Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. 
   - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. 
   - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) 
     eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer 
     Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende 
     Gegenstände. 
   - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. 
     Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie 
     nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. 
   - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, 
     bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) 
     unter. 

Mit der Kampagne „Riegel vor“ ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! – Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen „nebenan“. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann – Telefon 02104 / 982 – 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden – Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert.

Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk „Zuhause sicher“ unter: www.zuhause-sicher.de

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

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Quelle: Presseportal