Mettmann (ots) – Folgende Einbrüche wurden am 12.01. sowie am 13.01.2021 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte:

   --- Ratingen --- 

In der Zeit von Dienstagabend (12. Januar 2021) bis Mittwochmorgen (13. Januar 2021) kam es zu einem Einbruchdiebstahl in Geschäftsräume am Berliner Platz in Ratingen. Unbekannte Täter verschafften sich hierzu, in der Zeit von 19:00 Uhr bis 05:40 Uhr, durch ein Gitter eines Abstellraums gewaltsamen Zutritt zu einem Lagerraum. Sie entwendeten hieraus eine unbekannte Anzahl von Paketen und flohen anschließend unerkannt in unbekannte Richtung. Der Schaden, der durch das gewaltsame Eindringen entstanden ist, wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Haan --- 

In der Nacht zu Mittwoch (13. Januar 2021) kam es an der Breidenhofer Straße in Haan zu einem Einbruchdiebstahl in gleich zwei Objekte von Sozialeinrichtungen. Unbekannte Täter drangen in der Zeit von 17:30 Uhr am Dienstagnachmittag bis 07:00 Uhr am Folgetag durch das Aufhebeln eines Fensters im Erdgeschoss des freistehenden Hauses in die Räumlichkeiten einer karitativen Sozialeinrichtung ein. Sie durchsuchten die Büroräume und hebelten zusätzliche eine Bürotür auf. Ob Gegenstände entwendet wurden, konnte im Rahmen der Anzeigenaufnahme zunächst nicht festgestellt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

In der Zeit von Dienstagnachmittag (12. Januar 2021) 17:00 Uhr bis 05:30 Uhr am Folgetag drangen unbekannte Täter, nur wenige Häuser weiter, ebenfalls in Räumlichkeiten einer Sozialeinrichtung ein. Durch ein Fenster im Eingangsbereich waren der oder die Einbrecher gewaltsam in die Büroräume gelangt und hatten die Räumlichkeiten durchsucht. Hierzu brachen sie unter anderem auch mehrere verschlossene Schranktüren auf und verursachten einen Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Ob etwas entwendet wurde, konnte im Rahmen der Anzeigenaufnahme zunächst nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Der oder die Täter verließen die Tatörtlichkeit vermutlich auf dem Einstiegsweg und flohen unerkannt in unbekannte Richtung.

In der Zeit vom 31.12.2020 bis 12.01.2021 kam es zu einem Einbruchdiebstahl in ein derzeit unbewohntes Einfamilienhaus an der Beethovenstraße in Haan. Unbekannte drangen gewaltsam über ein rückwärtig gelegenes Fenster in die Wohnräume ein. Sie durchsuchten diese nach Wertgegenständen und flüchteten anschließend unerkannt vermutlich auf dem Einstiegsweg. Ob Gegenstände entwendet wurde, konnte im Rahmen der Anzeigenaufnahme nicht zweifelsfrei geklärt werden. Der durch den Einbruchdiebstahl entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

In der Nacht zu Mittwoch (13. Januar 2021) kam es zu einem Einbruchdiebstahl in die Räumlichkeiten einer Arztpraxis an der Düsseldorfer Straße 57 in Haan. Unbekannte Täter hebelten hierzu ein Fenster im Erdgeschoss auf, welches zur Hauptverkehrsstraße ausgerichtet ist. Sie drangen durch das gewaltsam geöffnete Fenster in die Praxisräume ein und durchsuchten diese nach Wertgegenständen. Anschließend verließen der oder die Einbrecher den Tatort augenscheinlich auf dem Einstiegsweg. Mit einer derzeit noch unbekannten Tatbeute verließen sie die Örtlichkeit unerkannt und flohen in unbekannte Richtung. Der am Fenster entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Haan, Telefon 02129 / 9328-6480, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

   - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen
     den Schlüssel stecken. 
   - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B.
     bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: 
     Einbrecher kennen jedes Versteck. 
   - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie 
     unverzüglich den Schließzylinder aus. 
   - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn 
     Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene 
     Fenster. 
   - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen 
     Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre 
     Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, 
     Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. 
   - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht 
     tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. 
   - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. 
   - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit 
     massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern 
     lassen. 
   - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch 
     Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" 
     bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden,
     Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig 
     betätigen. 
   - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
     Anrufbeantworter. 
   - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von 
     Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. 
   - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. 
   - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) 
     eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer 
     Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende 
     Gegenstände. 
   - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. 
     Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie 
     nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. 
   - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, 
     bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) 
     unter. 

Mit der Kampagne „Riegel vor“ ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! – Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen „nebenan“. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann – Telefon 02104 / 982 – 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden – Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert.

Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk „Zuhause sicher“ unter: www.zuhause-sicher.de

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

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Quelle: Presseportal