Mettmann (ots) – Folgende Einbrüche wurden in der Zeit vom 30. Dezember 2020 bis zum 4. Januar 2021 entdeckt und angezeigt. Betroffen waren die nachfolgenden Städte:

   --- Wülfrath --- 

Am Neujahrstag (1. Januar 2021) stellte die Bewohnerin eines Reihenhauses an der Ringstraße in Wülfrath einen Einbruch in ihr Haus fest, welches sie zuvor am 2. Dezember 2020 verlassen und seitdem nicht mehr betreten hatte. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen schlugen die Einbrecher eine rückwärtig gelegene Terrassentür ein und verschafften sich so Zugang in das Haus, in dem sie sämtliche Zimmer und Schränke nach Wertgegenständen durchsuchten. Was genau alles entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath, Telefon 02058 / 9200-6180, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Ratingen --- 

Am Samstag (2. Januar 2021) stellte gegen 10 Uhr morgens der Eigentümer eines Mietshauses an der Sohlstättenstraße in Ratingen-Tiefenbroich fest, dass bislang noch unbekannte Täter gewaltsam in sechs Wohnungen dieses Hauses eingedrungen waren. In dem zurzeit unbewohnten Haus waren die Türschlösser jeweils aufgebohrt worden. Nach bisherigem Stand der Erkenntnisse ist nichts entwendet worden. Letztmalig befand sich das Haus mitsamt seinen Wohnungen am 30. Dezember 2020 in unversehrtem Zustand. Hinweise auf Täter ergaben sich bislang keine. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Hundert Euro.

In der Nacht zu Samstag (2. Januar 2021) ist ein bislang noch unbekannter Täter in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Straße in Ratingen-West eingebrochen. Wie sich der Täter Zugang in das Haus verschafft hat, ist noch nicht geklärt. Zugang zur Wohnung selbst verschaffte sich der Einbrecher dann, indem er die Wohnungstür gewaltsam aufhebelte. Anschließend durchsuchte er die Wohnung nach Wertgegenständen. Entwendet wurde unter anderem Parfüm und eine Spielkonsole.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Erkrath --- 

Wie die Polizei bereits in einer eigenen Pressemeldung berichtete, sind am Samstagnachmittag (2. Januar 2021) zwei bislang unbekannte Männer in die Turnhalle der Gemeinschaftsgrundschule Sandheide an der Brechtstraße in Erkrath-Hochdahl eingebrochen und haben dort ein Handballtor entwendet. Die dazugehörige Pressemeldung (OTS 2101006) finden Sie in unserem Presseportal unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4803708.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Monheim --- 

Ein bislang noch unbekannter Täter ist am Neujahrsmorgen (1. Januar 2021) in eine Kfz-Werkstatt an der Delitzscher Straße in Monheim am Rhein eingebrochen und hat neben diversem Werkzeug auch einen VW Polo entwendet. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen hatte sich der Mann gegen 09 Uhr gewaltsam Zugang in die Werkstatt verschafft, wo er mehrere Schränke aufbrach und durchsuchte. Dabei gelangte er augenscheinlich auch an die Schlüssel eines weißen PKW VW Polo, welcher in der Werkstatt abgestellt war. Damit fuhr der Einbrecher dann gegen 9:40 Uhr aus der Werkstatt in Richtung Marienburg in hohem Tempo davon. Dabei wurde der Täter von einem zufällig passierenden Zeugen beobachtet. Dieser gab die folgende Personenbeschreibung des Einbrechers zu Protokoll:

   - männlich 
   - circa 1,80 Meter groß 
   - "stabile" Figur 
   - dunkle Haare 
   - trug eine dunkle Jacke und eine Jeanshose 

Der Zeuge alarmierte die Polizei, welche jedoch bei einer eingeleiteten Fahndung keine verdächtigen Personen und auch nicht das entwendete Auto ausfindig machen konnte. Der entwendete Polo mit dem Kennzeichen „ME – OK 1999“ wurde zur internationalen Fahndung ausgeschrieben. Der im März 2020 erstmals zugelassene Polo ist bisher rund 9.000 Kilometer gelaufen, sein Wert wird auf über 20.000 Euro geschätzt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Monheim, Telefon 02173 / 9594-6350, jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Sie die 110!

   --- Hinweise und Tipps der Polizei --- 

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

   - Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen
     den Schlüssel stecken. 
   - Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B.
     bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn: 
     Einbrecher kennen jedes Versteck. 
   - Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie 
     unverzüglich den Schließzylinder aus. 
   - Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn 
     Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene 
     Fenster. 
   - Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen 
     Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre 
     Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen, 
     Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen. 
   - Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht 
     tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da. 
   - Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden. 
   - Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit 
     massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern 
     lassen. 
   - Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch 
     Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter" 
     bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden,
     Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig 
     betätigen. 
   - Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
     Anrufbeantworter. 
   - Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von 
     Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc. 
   - Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen. 
   - Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.) 
     eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer 
     Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende 
     Gegenstände. 
   - Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B. 
     Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie 
     nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf. 
   - Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten, 
     bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis (z. B. Tresor) 
     unter. 

Mit der Kampagne „Riegel vor“ ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !

Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise. Auf gute Nachbarschaft ! – Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen „nebenan“. Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110.

Lassen Sie sich zum eigenen Schutz von Ihrer Polizei beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung und über geeignete Wertbehältnisse erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann – Telefon 02104 / 982 – 7777. Diese informiert Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten Einbruch hemmenden Produkten sowie zu Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.

Übrigens: Neue oder verbesserte Türen, das Nachrüsten von Fenstern, Gittern oder Rollläden – Maßnahmen, die allein oder zusätzlich dem Einbruchsschutz dienen, werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der NRW-Bank gefördert.

Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk „Zuhause sicher“ unter: www.zuhause-sicher.de

Rückfragen von Medienvertretern/Journalisten bitte an:

Kreispolizeibehörde Mettmann
– Polizeipressestelle –
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann

Telefon: 02104 / 982-1010
Telefax: 02104 / 982-1028

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Quelle: Presseportal