Mettmann (ots) –

Wie die Feuerwehr der Stadt Ratingen bereits berichtete, kam es in der Nacht zu Mittwoch (24. November 2021) an der Mettmanner Straße in Ratingen zu einem Lkw-Unfall (siehe Pressemeldung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70701/5081106). Inzwischen konnte die Polizei ermitteln, dass der Lkw-Fahrer zum Zeitpunkt des Unfalls unter erheblichem Alkoholeinfluss stand.

Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse war Folgendes geschehen:

Gegen 2:30 Uhr war ein 44-jähriger Mann aus Osteuropa mit seinem Lkw über die Mettmanner Straße gefahren, als er im Bereich der Bushaltestelle „Schule Nußbaum“ ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über seine Sattelzugmaschine verlor und damit samt Anhänger von der Straße abkam. Hierbei kippte das Gespann auf die rechte Seite und landete etwa zwei Meter unterhalb der Straßenkante seitlich auf einem Feld.

Der Fahrer verblieb bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt. Er konnte sich jedoch nicht selbst aus dem Führerhaus befreien und rief bei seiner Spedition an, welche wiederum die Feuerwehr sowie die Polizei informierte.

Nachdem die Feuerwehr der Stadt Ratingen den Mann aus seiner Fahrerkabine befreien konnte, stellten Polizeibeamten vor Ort fest, dass der Fahrer, ein 44-jähriger Osteuropäer, unter ganz erheblichem Alkoholeinfluss stand. So schwankte der Mann und lallte beim Sprechen. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab dann auch einen Wert von über 2 Promille (1,05 mg/l).

Die Konsequenzen für den Mann:

Er musste mit zur Polizeiwache, wo zur weiteren Beweisführung die ärztliche Entnahme einer Blutprobe angeordnet und durchgeführt wurde. Zudem wurde sein Führerschein beschlagnahmt und ein entsprechendes Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen den 44-Jährigen eingeleitet.

Unterdessen war die Feuerwehr noch länger mit der Bergung des umgekippten Lkw beschäftigt. Nachdem die Sattelzugmaschine samt Anhänger geborgen war, wurde das Gespann abgeschleppt. Die Ladung des Anhängers – etliche Pakete der DHL mit Kleidung – wurde nach ersten Erkenntnissen nicht größer beschädigt. Während der Bergungsarbeiten war die Mettmanner Straße bis etwa 4 Uhr morgens komplett gesperrt.

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Quelle: Presseportal