Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Am Dienstagnachmittag durchschauten zwei Senioren aus Sinsheim unabhängig voneinander rechtzeitig das Vorhaben sog. Enkeltrick-Betrüger und meldeten die Betrugsversuche umgehend der Polizei. Gegen 16:30 Uhr erhielt ein 77-jähriger Sinsheimer einen Anruf von einer bislang unbekannten jungen Frau, die sich mit den Worten „Hallo, ich bin es“ meldete. Der Rentner nahm an, dass es sich um seine Enkeltochter handelte, was ihm auf Nachfrage bestätigt wurde. Die Anruferin behauptete sie würde sich gerade in Heidelberg aufhalten, um eine Eigentumswohnung zu kaufen und benötige 4.000 Euro als Vorschuss. Da die Enkelin des 77-Jährigen tatsächlich erst 10 Jahre alt ist, durchschaute er den Betrugsversuch rechtzeitig, beendete das Gespräch und informierte sofort die Polizei.

Auch eine 89-jährige Frau wurde an diesem Nachmittag von einer bislang unbekannten weiblichen Person angerufen. Die Anruferin gab sich ebenfalls als Enkelin aus und machte der Seniorin dieselbe Geschichte vom Kauf einer Eigentumswohnung und der benötigten Anzahlung von 4.000 Euro glaubhaft. Da die Sinsheimerin das geforderte Geld nicht zuhause hatte, schlug die Anruferin vor mit ihr gemeinsam die Bank aufzusuchen. Als die 89-Jährige nach Beendigung des Gesprächs ihre Tochter kontaktierte und nachfragte, ob die Enkelkinder tatsächlich Geld bräuchten, fiel auch dieser Betrugsversuch auf. Die Anruferin kam entgegen ihrer Ankündigung nicht bei der Seniorin vorbei.

Ob ein Tatzusammenhang besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg.

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Quelle: Presseportal