Reichartshausen (ots) –

Nachdem am späten Mittwochvormittag ein mit vier Personen besetzter Audi A6 an der Einmündung von der K 4191 zur L 532 gegen einen Baum geprallt war und die Personalien/Herkunft der Insassen sowie der verantwortliche Fahrer lange Zeit nicht feststanden, sind die Ermittler des Polizeireviers Sinsheim mittlerweile einen großen Schritt weitergekommen.

Wie ihre Recherchen biher ergaben, soll der Halter des Fahrzeuges, ein 50-jähriger Lette, zusammen mit drei Männern im Alter von 35-44 Jahren -einem weiteren Letten, einem Rumänen und einem Litauer- auf der K 4191 von Reichartshausen in Richtung Aglasterhausen unterwegs gewesen sein.

Kurz vor der Einmündung zu L 532 verlor er in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleudert nach links über die Gegenfahrbahn in einen Graben, wo er zudem noch gegen einen Baum prallte. Der 50-jährige Halter und vermutliche Fahrer sowie sein 38-jährger Beifahrer wurden schwer verletzt. Sie wurden mit Rettungswagen in verschiedene Kliniken transportiert. Der 50-Jährige wurde im Laufe des Donnerstages wieder entlassen.

Die beiden anderen Insassen blieben unverletzt.

Der Audi wurde durch den Crash total beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000.- Euro. Das Fahrzeug wurde zur Spurensicherung sichergestellt.

Bis auf den 44-jährigen Letten waren alle Insassen in einer Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises gemeldet und sind bei einer Firma beschäftigt. Sie befinden sich alle wieder auf freiem Fuß.

Bei der Überprüfung des 44-Jährigen wurde festgestellt, dass er von einer Justizbehörde in Bayern wegen eines Strafbefehls zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen des Polizeireviers Sinsheim dauern an.

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Quelle: Presseportal