Mannheim (ots) –

Am Donnerstagmorgen, in der Zeit von 7 Uhr bis 10 Uhr, überwachte der Verkehrsdienst Mannheim den gewerblichen Güterverkehr auf der Friesenheimer Insel. Hierzu wurde eine Kontrollstelle mit fünf Beamten in der Helmholtzstraße eingerichtet. Besonderes Augenmerk lag dabei nicht nur auf den Fahrzeugen, sondern auch auf den einzelnen Fahrern.
Bei einer Beanstandungsquote von mehr als 50% wurden 11 Fahrzeuge und Fahrer der insgesamt 19 Kontrollierten zur Anzeige gebracht. Dabei wurden nicht nur Verstöße gegen die Ladungssicherung und das Gefahrgutrecht, sondern auch bei den Fahrern selbst festgestellt.

So ergab sich bei der Kontrolle eines Schulbusfahrers, der gerade keine Kinder transportierte, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Zudem erwarten ihn führerscheinrechtliche Konsequenzen.
Ein Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, ein anderer wurde polizeilich gesucht. Ein weiterer steuerte seinen Lkw mit einem Mobiltelefon in der Hand.
In fünf Fällen ergaben sich Verstöße gegen die Ladungssicherung, in drei anderen Verstöße gegen das geltenden Gefahrgutrecht.
In einem Fall wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe 1.500 Euro einbehalten – der Fahrer hatte gegen die Kabotageverordnung verstoßen.
Die Kontrollmaßnahmen werden, wir bereits in der Vergangenheit, auch zukünftig fortgesetzt.

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Quelle: Presseportal