Mannheim (ots) – Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 34-jährigen irakischen Staatsangehörigen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln in Mannheim betrieben und Falschgeld in Umlauf gebracht zu haben.

Der Tatverdächtige soll spätestens seit Januar 2021 einen schwunghaften Handel mit Marihuana betrieben haben. Bei der Durchsuchung einer von ihm angemieteten Bunker-Wohnung im Stadtteil Neckarstadt wurden am 01.02.2021 insgesamt 2,15 Kilogramm Marihuana aufgefunden. In seiner Wohnung im Stadtteil Neckarau bewahrte er weitere 350 Gramm Marihuana in der Nähe eines Einhandmessers auf. Bei der Durchsuchung dieser Wohnung am selben Tag wurden zudem noch 2.760 Euro Falschgeld aufgefunden und beschlagnahmt. Das Falschgeld wollte der Tatverdächtige offenbar in den Verkehr bringen.

Durch die Staatsanwaltschaft Mannheim wurde beim Amtsgericht Mannheim ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erwirkt. Der Tatverdächtige wurde am heutigen Dienstag, 02.02.2021, dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Ermittlungsgruppe Rauschgift dauern an.

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Quelle: Presseportal