Heidelberg (ots) – Staatsanwaltschaft Heidelberg erwirkt Haftbefehle gegen drei Männer im Alter zwischen 23 und 24 Jahren wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge – fast 41 Kilogramm Marihuana sichergestellt

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat Haftbefehle gegen drei Männer im Alter zwischen 23 und 24 Jahren erwirkt. Sie stehen im dringenden Verdacht, unerlaubt mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel getrieben zu haben.

Ein 24-jähriger Tatverdächtiger soll am 02.02.2021 einem 23-Jährigen 2,4 Kilogramm Marihuana verkauft haben, der dieses weiterzuveräußern beabsichtigte. Anlässlich der Durchsuchung der Wohnung des 24-Jährigen wurden in einer von diesem angemieteten Garage weitere 38,5 Kilogramm Marihuana aufgefunden. In seiner Wohnung hatte er zudem eine kleinere Menge bereits verkaufsfertig verpacktes Marihuana, sowie mehrere zugriffsbereite Waffen gelagert.

Der jüngere Bruder des 24-Jährigen soll zudem von dessen Wohnung aus seit November 2020 einen schwunghaften Handel mit Kokain betrieben haben. Er steht im dringenden Verdacht, mindestens 23 Verkäufe von insgesamt über 110 Gramm Kokain getätigt zu haben. Kurz vor dem 31.01.2021 soll er sich weitere rund 100 Gramm Kokain beschafft haben, von denen er rund 75 Gramm an den 23-jährigen Käufer des Marihuana veräußerte. Zudem wurden in der Wohnung 23 verkaufsfertige Kokainplomben im Gesamtbruttogewicht von 29 Gramm Kokain, die dem Jüngeren der beiden Brüder zuzuordnen sind, aufgefunden.

Im Zusammenhang mit der Durchsuchung der Wohnung wurden außerdem ein Mercedes AMG sowie ein Harley-Davidson-Motorrad beschlagnahmt mit dem Ziel, diese Fahrzeuge einzuziehen.

Durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden beim Amtsgericht Heidelberg Haftbefehle gegen alle drei Männer erwirkt. Diese wurden am Mittwochnachmittag der Haft- und Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden die Beschuldigten in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Rauschgiftdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

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Quelle: Presseportal