Heidelberg/Rauenberg/Viernheim u.a. (ots) –

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim

Bereits im September hatte die Staatsanwaltschaft Heidelberg die Untersuchungshaft gegen zwei 45 und 57 Jahre alte Beschuldigte beim zuständigen Gericht beantragt, welches diese in Vollzug gesetzt hatte (Pressemeldung vom 15.09.2021).

Die Männer standen im Verdacht, als Teil einer Bande in Supermärkten ältere Menschen bei der Eingabe ihrer PIN beobachtet und diesen dann im Anschluss auf dem Parkplatz die Geldbörse entwendet zu haben. Danach hoben die Beschuldigten mit den entwendeten EC-Karten Bargeld an Geldautomaten ab oder tätigten Einkäufe in verschieden Supermärkten. Dies taten die Beschuldigten solange, bis die EC-Karten gesperrt wurden oder die bezogenen Konten keine Deckung mehr aufwiesen.
Durch die akribische Arbeit der zuständigen Ermittler des Polizeireviers Heidelberg-Mitte konnten den beiden Männern nun insgesamt 115 Fälle nachgewiesen werden, bei denen sie entwendete EC-Karten von elf Geschädigten im gesamten Bundesgebiet eingesetzt haben. Hierbei entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro.

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat zwischenzeitlich wegen gemeinschaftlichen schweren Bandendiebstahls sowie gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Computerbetrugs Anklage zur großen Strafkammer des Landgerichts Heidelberg erhoben.

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Quelle: Presseportal