Lüneburg (ots) – ++ verstärkte polizeiliche Präsenz an den Wochenendnächten im Lüneburger Stadtgebiet ++ Ansprache von Feiernden und Allgemeinverfügung im Wasserviertel zeigt positive Wirkung ++ Partygänger weichen in kleineren Rahmen in andere Bereiche aus ++

Lüneburg

Nach der verstärkten Präsenz auch im Hinblick auf die Durchsetzung der Allgemeinverfügung der Hansestadt Lüneburg im Lüneburger Wasserviertel (Verbot des Alkoholkonsums, des Mitführens von Glasbehältnissen und des Abspielens von Musik) zieht die Polizei nach den ersten beiden Nächten ein erstes vorläufiges Resümee.
Unterstützt durch jeweils weit mehr als ein Dutzend Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei war die Polizei in den Nächten zum 12. und 13.06.21 im Lüneburger Innenstadtbereich mit Schwerpunkt „Wasserviertel“ präsent und wies die Kneipen- und Partygänger auf die aktuell gültigen Regelungen hin.
An beiden Abenden zeigten sich die Feiernden überwiegend einsichtig und akzeptierten die Maßnahmen. Vereinzelt wurden Personen konkret auf die Einhaltung der Restriktionen hingewiesen. Insgesamt mussten die Beamten lediglich zwei Verstöße gegen die Allgemeinverfügung ahnden.

Auch aufgrund des Nachholbedarfs und der guten Wetterlage suchten sich wie erwartet viele Feiernde andere Orte in Lüneburg, um zusammenzukommen und zum größten Teil im Rahmen der geltenden Regelungen gesellig zu sein. Anlaufpunkte waren hier die weiträumigen Bereiche des „Liebesgrundes“, des Kreidebergsees, des Marktplatzes und das Gelände der Universität. Verteilt auf verschiedene Örtlichkeiten kam hier wesentlich weniger Menschen zusammen.
Gemeldeten Ruhestörungen ging die Polizei auch hier nach, wobei in der Regel bei Überprüfung der Örtlichkeiten kein übermäßiger Lärm festgestellt wurde.

Einzelne Unbelehrbare gab es jedoch wie erwartet auch: In der Nacht zum Samstag zu späterer Stunde sammelten sich bis zu 50 zum Teil deutlich alkoholisierte Personen im Bereich eines Imbisses in der Straße Am Berge. Durch dauerhafte Präsenz der Polizei konnte auch hier die Allgemeinverfügung durchgesetzt und mögliche körperliche Auseinandersetzungen unterbunden werden. Zu Straftaten kam es nicht.
In der Nacht zum Sonntag, gegen 02:15 Uhr, kam es darüber hinaus zu einer Am Stintmarkt/Am Werder zu einer gemeinschaftlichen Körperverletzung. Drei Männer hatten drei weitere Personen verfolgt und geschlagen.
Bezüglicher weiterer Einsatzanlässe bzw. Vorkommnisse vom Wochenende wird auf die heutige Wochenendpressemitteilung verwiesen.

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