Lüneburg (ots) –

In dieser Woche fand auf Initiative der Polizeidirektion Lüneburg ein übergreifender Austausch
zwischen der Behördenleitung der Direktion und der Landrätin und Landräten, beziehungsweise
deren Vertreterinnen und Vertreter der im Zuständigkeitsbereich liegenden Landkreise Celle,
Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Rotenburg, Stade und Uelzen, statt.
Inhalt des gemeinsamen Gesprächs, welches in digitaler Form stattfand, war die vorherrschende
pandemische Situation und daher zu erwartende Entwicklungen für die Arbeit der Polizei und
der Landkreise, als Behörden der sogenannten kritischen Infrastruktur.
Besonderes Augenmerk legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Runde auf das
aktuelle Demonstrationsgeschehen gegen die geltenden Corona-Maßnahmen, die sogenannten
„Montagsspaziergänge“ und auch die daraus resultierenden Gegendemonstrationen.
Die Gewährleistung und Begleitung dieser Demonstrationen bedeuten sowohl in den
Landkreisen als auch in den Reihen der Polizei einen erhöhten Arbeits- und Kräfteaufwand und
fordern zusätzliche Ressourcen.
Es wurden auch die versammlungsrechtlichen Allgemeinverfügungen und die Einhaltung des
Rechtsrahmens bei Versammlungen diskutiert. Einigkeit herrscht hinsichtlich der Notwendigkeit
der Ahndung von festgestellten Rechtsverstößen.
Außerdem ist die festgestellte, zunehmend ablehnende Haltung gegenüber den polizeilichen
Maßnahmen sowie den eingesetzten Kräften der Polizei thematisiert worden.
Polizeipräsident Thomas Ring und der Landrat des Landkreises Harburg, Rainer Rempe, stellten
stellvertretend für alle Teilnehmenden des Gespräches fest: „Die Polizeidirektion Lüneburg und
die Landkreise meistern die pandemischen Herausforderungen souverän und sind kompetenter
Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir bitten alle Demonstrierenden um eine
friedliche Form des Protests und die Einhaltung der aktuell geltenden Verordnungen.“
Elementar bei der Bewältigung pandemiebedingter Lagen ist eine enge Zusammenarbeit aller
beteiligter Stellen. So ist das nächste gemeinsame Treffen für eine erneute Auswertung der
gewonnenen Erkenntnisse zum Umgang mit Demonstrationen bereits in Vorbereitung.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lüneburg
Julia Grote
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg
Telefon: 04131/8306-1051
Fax: 04131/8306-1065
E-Mail: pressestelle@pd-lg.polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/

Original-Content von: Polizeidirektion Lüneburg übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal