Ludwigsburg (ots) –

Mit Hilfe eines Anwohners konnte der Polizeiposten Markgröningen mehrere Sachbeschädigungen einer Serie in einem Wohngebiet klären.
Die Polizei registrierte ab dem Jahr 2016 insbesondere in den Straßen „An der Bracke“ und „Im Bissinger Pfad“ sowie in der Hölderlin- und der Hegelstraße vermehrt Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen. Zunächst wurde der Lack der Fahrzeuge zerkratzt. Ab November 2020 weitete sich das Schadenbild auch auf die Fahrzeugscheiben aus. Teilweise wurden dieselben Fahrzeuge mehrfach zerkratzt, so dass mancher Anwohner bis zu zwölf Mal geschädigt wurde. Allein ab dem Jahr 2019 wurden über 50 Fälle von Sachbeschädigungen an Kfz im genannten Wohngebiet angezeigt. Ein mehrfach geschädigter Anwohner installierte schließlich in Absprache mit der Polizei eine Wildkamera. Die Kamera nahm ausschließlich den Peugeot des Anwohners auf, der aufgrund vorausgegangener Taten bereits einige Beschädigungen aufwies. Im März 2021 lief die Kamera dann mit, als ein damals 61 Jahre alter Tatverdächtiger ein Rücklicht und die Heckscheibe des Peugeot zerkratzte. Einige Tage später, Mitte März, erfolgten Durchsuchungsmaßnahmen in der Wohnung des 61-Jährigen, der selbst im genannten Wohngebiet wohnt. Die Beamten beschlagnahmten diverse Werkzeuge, Kleidung sowie das Mobiltelefon des Tatverdächtigen. Nach den bisherigen Ermittlungen legt die Polizei dem Mann mehr als 20 Taten zur Last. Der 61-Jährige selbst legte ein Teilgeständnis ab und leistete bereits eine Zahlung von mehreren tausend Euro, die die entstandenen Reparatur- und Gutachterkosten für drei mehrfach beschädigte Fahrzeuge deckt, an einen Geschädigten. Gleichwohl wird vermutlich eine große Anzahl von Fällen ungeklärt bleiben. Die Serie riss jedoch im Anschluss an die Durchsuchungsmaßnahmen abrupt ab.

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Quelle: Presseportal