Ludwigsburg (ots) – Bereits am Mittwoch vergangener Woche (12. Mai) erhielt eine betagte Ludwigsburgerin einen Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Er gab vor, dass mehrere tausend Euro vom Konto der Frau ins Ausland transferiert worden wären und fragte nach, ob dies seine Richtigkeit habe. Was die Seniorin verneinte. Anschließend brachte er eine angebliche Sonderkommission beim Landeskriminalamt Stuttgart ins Spiel und konnte die Frau überzeugen, dass ihr Geld, das sich auf der Bank befindet, auf Falschgeld überprüft werden müsse. Darüber hinaus verunsicherte er die Frau, indem er vortäuschte, dass die Mitarbeiter der Bank nicht vertrauenswürdig seien. Als die Dame zwei Tage später zu ihrer Bank ging und ihr Erspartes abheben wollte, wurde dies von den Mitarbeitern verhindert, da diese misstrauisch geworden waren. Der Täter setzte die Frau im Laufe der letzten und dieser Woche jedoch massiv unter Druck. Er gab vor, was sie den Bankmitarbeitern zu erzählen habe, um das Geld abheben zu können. Dies tat das Opfer schließlich am Donnerstagnachmittag (20. Mai). Zwischen 14.30 Uhr und 14.45 Uhr nahm ein noch unbekannter Täter persönlich das Bargeld an der Wohnanschrift der Frau im Ortskern von Neckarweihingen in Empfang. Hierbei handelte es sich um einen etwa 30 bis 40 Jahre alten, 165 bis 170 cm großen Mann. Er trug eine Jeans, ein helles T-Shirt und eine dunkle Jacke. Er hat dunkle, kurze, wellige und gepflegte Haare. Darüber hinaus hatte er einen dunklen Mund-Nase-Schutz auf. Laut dem Anrufer sollte das Geld lediglich auf Falschgeld geprüft und innerhalb von 30 Minuten wieder zurückgegeben werden. Dies geschah jedoch nicht. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

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Quelle: Presseportal