Ludwigsburg (ots) – Wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr muss sich ein noch unbekannter Fahrzeuglenker verantworten, der am Donnerstagmittag mit einem orangefarbenen Lkw Renault Master auf der BAB 81 von Stuttgart kommend in Richtung Heilbronn unterwegs war. Gegen 11.50 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei und teilte mit, dass zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen, auf dem freigegebenen Multifunktionsstreifen, ein Pannenfahrzeug steht. Hierbei handelte es sich um den genannten Renault Master, mit Göttinger Zulassung (Gö). An dem verlassenen sowie unverschlossenen Fahrzeug lief der Motor und es war lediglich das Warnblinklicht eingeschaltet. Eine sonstige Absicherung mittels Warndreieck war nicht vorhanden. Obendrein stellten hinzugerufene Polizeibeamte fest, dass sich hinter dem betreffenden Fahrzeug zwei Lkw befanden, die erhebliche Probleme hatten, wieder in den fließenden Verkehr einzufahren. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die beiden Lkw-Fahrer den abgestellten Renault Master aufgrund mangelnder Absicherung zu spät bemerkten und deswegen einen Fahrstreifenwechsel nicht rechtzeitig durchführen konnten. Von einer Gefährdung weiterer Verkehrsteilnehmer ist derzeit auszugehen. Eine Überprüfung des Renault Masters ergab schließlich, dass auch kein Spritmangel vorlag. Warum der Wagen letztendlich auf der Autobahn abgestellt worden war, ist momentan unklar. Hierzu dauern die Ermittlungen noch an. Der marode Lkw, bei dem auch die Hauptuntersuchung seit mehreren Monaten abgelaufen ist, wurde schlussendlich abgeschleppt. Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, bittet Zeugen, die eventuell Hinweise zum Fahrer geben können oder Verkehrsteilnehmer, die durch den Renault gefährdet wurden, sich zu melden.

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Quelle: Presseportal