Immendingen (ots) – Eine 22 Jahre alte Frau hat bei der Polizei in Immendingen Anzeige erstattet, weil sie eine Spielekonsole bei dem Internet-Shop „Melstore 24.com“ bestellt und gleich bezahlt hat, aber nie eine Lieferung des rund 300 Euro teuren Artikels bekommen hat. Wie sie selbst wenig später feststellte, war sie einem sogenannten „Fake-Shop“ auf den Leim gegangen, den es so gar nicht gibt. Bemühungen, ihr Geld wieder zu bekommen, scheiterten. Die Polizei ermittelt nun anhand zusätzlichen Informationen zu dem Internethandel weiter. Fake-Shops sind täuschend echt aussehende Verkaufsplattformen im Internet und auf den ersten Blick schwer zu erkennen. Sie sind teilweise Kopien real existierender Websites, wirken daher seriös und lassen beim Käufer selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen. Meistens wird mit einem scheinbar besonders günstigen Preis eines gesuchten Produkts geworben. Die Polizei empfiehlt, keine Spontankäufe zu machen und sich über den Anbieter auf anderen Internetseiten zu informieren. Die Zahlungsmöglichkeiten verraten zudem oft sehr viel über die Seriosität. Zahlungsdienste wie Western Union oder paysafecard sollten deshalb nicht genutzt werden. Ein Kauf auf Rechnung kann dagegen vor einem Betrug schützen. Weitere Informationen, wie man im Internet sicher einkauft und sich vor Fake-Shops schützt, findet man auch unter www.polizei-beratung.de.

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