Kleve-Kellen (ots) –

Am Montag (29. November 2021) gegen 17:30 Uhr ereignete sich auf dem Radweg an der Emmericher Straße ein Unfall mit zwei beteiligten Radfahrerinnen. Eine 38-jährige Frau aus Kleve war mit ihrem Rad in Richtung Briener Straße unterwegs, als ihr plötzlich eine 12-Jährige Radfahrerin entgegenkam. Da an dem Rad des Mädchens kein Licht brannte, erkannte die 38-Jährige sie zu spät und es kam zum Zusammenstoß. Die Frau stürzte und verletzte sich leicht. An ihrem Drahtesel entstand Sachschaden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass ein entscheidender Sicherheitsfaktor für Radfahrende in der dunklen Jahreszeit eine vollständige und funktionierende Beleuchtung am Zweirad ist, inklusiver aller Reflektoren (weißer Frontreflektor, roter Reflektor hinten, zwei gelbe Reflektoren pro Pedal und gelbe Speichenreflektoren oder reflektierende weiße Streifen im Reifen). Eltern sollten regelmäßig auch die Räder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit hin prüfen. Fällt man bei einer Kontrolle ohne oder mit defektem Licht am Rad auf, dann kann das 20 Euro kosten. Wurden andere gefährdet oder kam es gar zum Unfall, wird es noch teurer.

Zudem gilt: Ist auf jeder Straßenseite ein Radweg vorhanden, dann muss der rechte Radweg in Fahrtrichtung benutzt werden. Der linke Radweg darf nur befahren werden, wenn entsprechende Verkehrszeichen das erlauben. Geisterradeln wird mit mindestens 20 Euro geahndet. Auf der falschen Seite unterwegs zu sein, kann zudem nicht nur bei Gegenverkehr schnell gefährlich werden: Autofahrer schauen an Einmündungen verstärkt nach links und rechnen weniger mit kreuzenden Radfahrern von rechts.
(cs)

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Quelle: Presseportal