Schellhorn (ots) –

   - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der 
     Polizeidirektion Kiel - 

Schellhorn (ots) – Ein medizinischer Notfall hat den Verkehrsunfall am vergangenen Sonntag auf der Bundesstraße 76, bei dem drei Menschen starben, ausgelöst. Nach Einschätzung eines Arztes hat der Fahrer aus diesem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Umfangreiche Untersuchungen ergaben, dass der Fahrer offenbar kurz vor dem Unfall das Bewusstsein verlor und aus diesem Grunde in den Gegenverkehr geriet. Hier kam es zum Zusammenstoß des Peugeot mit einem entgegenkommenden VW Passat.

Rechtsmedizinische Untersuchungen ergaben, dass die beiden Mitfahrerinnen und der Mitfahrer des Peugeot in Folge des Aufpralls unmittelbar verstarben. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen, sein Zustand hat sich mittlerweile stabilisiert. Der Zustand der beiden lebensgefährlich verletzten Frauen, die in dem Passat saßen, hat sich ebenfalls stabilisiert. Alle drei befinden sich noch in Krankenhäusern.

Im VW Passat befanden sich fünf Hunde, von denen ein Tier verstarb. Zwei Hunde waren zunächst vermisst, konnten mittlerweile aber aufgefunden werden.

Ein von der Staatsanwaltschaft Kiel beauftragter Sachverständiger stellte in seinem Gutachten fest, dass die beiden Wagen mit hoher Geschwindigkeit ungebremst zusammenstießen. Ein technischer Defekt an einem der Fahrzeuge wird derzeit ausgeschlossen. Die Untersuchungen des Gutachters sind noch nicht abgeschlossen.

Der Plöner Revierleiter Michael Martins, der am Unfalltag auch Einsatzleiter war, bedankt sich ausdrücklich für die Hilfe und den Einsatz der Ersthelferinnen und Ersthelfer. Dies hat er im Laufe der Woche allen bekannten Ersthelferinnen und Ersthelfern bereits persönlich mitgeteilt.

Weitere Erklärungen werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht abgegeben.

Matthias Arends, Polizeidirektion Kiel

Axel Bieler, Staatsanwaltschaft Kiel

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Quelle: Presseportal